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    26.Dezember 2006
    Taipeh - Drei Erdbeben haben Taiwan erschüttert und eine Tsunami-Warnung des Amts für Meteorologie in Japan für Süd-Taiwan und die Philippinen ausgelöst. Das erste Erdbeben erreichte am Dienstagabend (Ortszeit) eine Stärke von 6,7. Sein Epizentrum lag südlich von Taiwan 22 Kilometer unter dem Meer, wie das Seismologische Beobachtungszentrum mitteilte. Wenig später folgten weitere Beben mit Stärken von 6,4 und 5,2. Genau zwei Jahre nach dem verheerenden Tsunami in Asien mit rund 230 000 Toten warnte die japanische Behörde vor einem einen Meter hohen Tsunami, der sich auf den Osten der Philippinen zu bewege. Das US-Tsunami-Warnzentrum im Pazifik warnte vor einer örtlichen Flutwelle, aber nicht vor einem Tsunami im Pazifik. Nach Angaben des US-Amtes für Geologie hatte das Beben eine Stärke von 7,2. Taiwans
    Seismologisches Beobachtungszentrum gab hingegen keine Tsunami- Warnung heraus. Dies geschehe nur bei einer Stärke von mehr als 7. Im Süden Taiwans kam es nach den Beben zu Stromausfällen, an einigen Häusern gab es Schäden. Die Erschütterungen waren bis in die Hauptstadt Taipeh zu spüren, hieß es weiter. Erdbeben sind nach Einschätzung von Experten auf Taiwan relativ häufig, doch richteten diese meistens nur geringe Schäden an, da ihre Zentren oft unter Wasser liegen. Der Inselstaat liegt in einer seismisch besonders aktiven Region der Erde.
    26.Dezember 2006
    Ilanz/Schweiz - Ein leichtes Erdbeben hat am Dienstag Teile des Schweizer Bünderlands erschüttert. Dem Erdbebendienst an der ETH Zürich zufolge wurde das Beben der Stärke 3,1 kurz nach 13.45 Uhr registriert. Berichte über Schäden gab es zunächst nicht.
    21.Dezember 2006
    Athen - Eine Serie von vier Seebeben hat die Inselgruppe der Nördlichen Sporaden im ägäischen Meer erschüttert. Das heftigste erreichte nach Angaben griechischer Seismologen eine Stärke von 5,4. Das Zentrum lag 150 Kilometer südlich von Thessaloniki unter dem Meeresboden. Gespürt wurde das stärkste Beben auch in Thessaloniki sowie in den höheren Etagen in Gebäuden in Athen. Die Erdstöße versetzten die Einwohner zahlreicher Inseln in Angst. Laut Polizei wurde niemand verletzt. Eine Flutwelle sei nicht registriert worden.
    20.Dezember 2006
    Rund drei Wochen nach den verheerenden Erdrutschen auf den Philippinen spuckt nun der Vulkan Bulusan Feuer und Asche. Die Menschen auf den Philippinen kommen nicht zur Ruhe. Der Vulkan Bulusan ist wieder aktiv - es drohen neue Schlammlawinen. Der oberste staatliche Vulkanexperte Renato Solidum warnte Anwohner am Mittwoch davor, sich in die Gefahrenzone vier Kilometer um den Mount Bulusan zu begeben. Bei heftigen Regenfällen sollten sich Menschen besonders von Flüssen fernhalten, da der Ascheregen mit den Wassermassen ein gefährliches Gemisch bilden könnte. Obwohl der Vulkan grollt, halten die philippinischen Behörden an der niedrigsten Warnstufe fest und sehen zunächst von Evakuierungen ab.
    18.Dezember 2006
    Jakarta - Bei einem starken Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra sind am frühen Montagmorgen mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, wie Augenzeugen berichteten. Das Beben der Stärke 5,8 ereignete sich kurz vor Tagesanbruch, sein Zentrum lag nach Angaben von Seismologen vor der Küste Sumatras. Bei den Toten handelte es sich um vier Bewohner eines Dorfes in Norden der Insel, deren Häuser einstürzten. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht erlassen.
    17.November 2006
    Wellington - Ein Erdbeben der Stärke 5,5 hat am frühen Morgen Ortszeit die Bürger nahe der neuseeländischen Hauptstadt Wellington aus dem Schlaf geschreckt. Das teilte die Organisation Geonet mit. Es liegen noch keine Berichte über Schäden vor. Das Zentrum des Bebens lag 40 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Wellington in der Meerenge zwischen der Nord- und der Südinsel.
    16.November 2006
    Moskau - Auf den Kurilen werden seit Mittwoch erhöhte seismische Aktivitäten
    beobachtet. Das wurde RIA Novosti vom Informationsamt des russischen
    Zivilschutzministeriums mitgeteilt. "Von 14.30 Uhr Moskauer Zeit am 15. November bis 6.00 Uhr am 16. November sind in einer Entfernung von 75 bis 275 Kilometer vor der Insel Simuschir 22 seismische Bewegungen der Stärke 5,3 registriert worden", sagte ein Sprecher des Ministeriums. Am Mittwoch um 14.14 Uhr Moskauer Zeit wurde im Pazifik, 75 Kilometer südöstlich von der Insel Simuschir entfernt, ein Erdbeben der Stärke 8,2 registriert. Ein Erdstoß der Stärke drei war in der Stadt Sewero-Kurilsk zu spüren. Die Bevölkerung der Gebiete Sachalin und Kamtschatka wurde vor einem Tsunami gewarnt. Die regionalen Zivilschutz-Kräfte wurden in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt. "Um 16.44 Uhr Moskauer Zeit am Mittwoch war die Tsunamigefahr vorbei. Opfer und Zerstörungen sind nicht zu beklagen", hieß es beim Zivilschutzministerium.
    09.November 2006
    Wellington - Im Südpazifik ist eine neue Vulkaninsel entstanden, wie die Besatzung von zwei Schiffen berichtet. Die Jacht «Maiken» geriet demnach im August in der Nähe von Tonga in ein Seegebiet mit einer grossen Menge schwimmender Bimssteine. Einen Tag danach sei an gleicher Stelle eine Insel mit einem Durchmesser von eineinhalb Kilometern und einem rauchenden Vulkankrater entdeckt worden, berichtete die Besatzung in ihrem Blog im Internet. Der Kegel habe Lava und Asche ausgespuckt. Auch der Kapitän eines Fischerbootes sagte, dass er in dem Seegebiet eine neue Vulkaninsel gesehen habe. Bei den Behörden von Tonga gab es noch keine Bestätigung dafür. Richard Wunderman vom Fachdienst «Bulletin of the Global Volcanism Network» sagte, es gebe Berichte über grosse Bimssteinansammlungen im Gebiet der Fidschi-Inseln.
    08.November 2006
    Sydney - Ein Erdbeben der Stärke 6,3 hat am frühen Mittwochmorgen den Meeresboden vor Papua-Neuguinea erschüttert, wie der geologische Dienst der USA mitteilte. Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor, auch eine Tsunami-Warnung für den pazifischen Raum wurde nicht ausgegeben. Erst vor drei Wochen hatte ein ähnlich starkes Beben die Region erschüttert.
    06.November 2006
    Catania - Am Ätna auf Sizilien, dem größten Vulkan Europas, haben sich zwei
    neue Lavaquellen gebildet. Rotglühende Gesteinsmassen wälzten sich aus den
    Öffnungen in rund 3000 Metern Höhe fächerartig in die Tiefe, berichtet die
    Nachrichtenagentur Ansa. Begleitet wurde die neue Eruption von einem leichten Erdbeben der Stärke 2,1. Es bestehe jedoch keine Gefahr für die Bevölkerung
    rund um das Bergmassiv, erklärten Vulkanologen. Bereits in den vergangenen Wochen hatten sich drei neue Öffnungen am Ätna gebildet.
    26.Oktober 2006
    Der Ätna spuckt immer mehr Lava und ein Erbeben erschüttert den Meeresboden vor Sizilien. Wie die italienischen Behörden mitteilten, erreichte das Beben zwischen Sizilien und dem Festland am Donnerstag abend eine Stärke von 5,7 auf der Richterskala. Das stärkste Erdbeben seit 30 Jahren in der Region sei auch in ganz Kalabrien zu spüren gewesen, hieß es. Viele Menschen riefen aus Furcht bei der Polizei an. Nennenswerte Schäden wurden jedoch nicht gemeldet. Da sich das Beben 208 Kilometer unter dem Meeresboden ereignete, werde auch kein Tsunami erwartet, hieß es. Schon in den frühen Morgenstunden hatte sich am Ätna auf Sizilien, dem größten Vulkan Europas, in etwa 2000 Meter Höhe eine weitere Lavaquelle geöffnet - die dritte neue Öffnung innerhalb weniger Wochen. Rotglühende Gesteinsmassen wälzten sich am Südhang des Bergmassivs in die Tiefe. Nach Angaben von Vulkanologen, die den schlummernden Vulkan rund um die Uhr beobachten, besteht aber derzeit keine Gefahr, daß sich die Lavaströme auf Ortschaften und Siedlungen ergießen. Allerdings gelten Erdbeben mitunter als Hinweise auf weitere, heftigere Eruptionen. Der mehr als 3000 Meter hohe Vulkan hat nach längerer Ruhepause vor rund zehn Tagen am Donnerstag erstmals wieder rumort. Vor allem nachts lockt das Spektakel viele Touristen an, wenn sich die rot schimmernde Lavamasse in der Dunkelheit besonders gut fotografieren läßt. Meist bewegt sie sich eher träge zu Tal, mit einer Geschwindigkeit von etwa einem Meter pro Sekunde. Die bisher letzte größere Eruption gab es im Sommer 2002, dabei wurde eine Seilbahn zerstört.
    26.Oktober 2006
    Sizilien - Ein Erdbeben der Stärke 5,6 hat das süditalienische Festland und die Insel Sizilien erschüttert. Berichte über Verletzte oder Schäden lagen unmittelbar nach dem Beben nicht vor. Seismologen in Rom zufolge lag das
    Epizentrum offenbar im Mittelmeer vor der kalabrischen Küste.
    24.Oktober 2006
    Istanbul - Der Nordwesten der Türkei ist erneut von einem mittelstarken Erdbeben erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens der Stärke 5,2 lag am südöstlichen Rand des Marmara-Meeres. Die Erschütterungen waren in angrenzenden Gebieten und auch im rund 70 Kilometer Luftlinie entfernten Istanbul zu spüren. Laut türkischem Fernsehen liefen Menschen in Panik auf die Straße. In den Städten Gemlik, Mudanya und Bursa wurden fünf Bewohner mit Blutdruck- oder psychischen Problemen ins Krankenhaus gebracht.
    24.Oktober 2006
    Japan - Ein starkes Erdbeben hat am Dienstagmorgen eine Inselgruppe im
    Süden von Japan erschüttert. Das Beben habe auf der Richter-Skala eine
    Stärke von 6,8 erreicht, offenbar aber keinen Schaden angerichtet, teilte
    das Japanische Wetteramt mit. Das Epizentrum habe rund 800 Kilometer
    südlich der Hauptstadt Tokio in der Nähe der Izu-Inseln gelegen. Verheerende Flutwellen seien nicht zu befürchten, das Wetteramt werde die Meereshöhe aber überwachen. In Japan ereignet sich rund ein Fünftel aller registrierten Erdbeben weltweit. Im Januar 1995 waren bei einem Beben mit der Stärke 7,3 in der Stadt Kobe mehr als sechstausend Menschen ums Leben gekommen.
    23.Oktober 2006
    Manila - Einer der aktivsten Vulkane der Philippinen hat am Montag eine
    riesige Aschewolke in den Himmel gespuckt. Die Rauchfahne über dem Berg
    Bulusan rund 400 Kilometer südöstlich von Manila sei mehr als einen Kilometer
    hoch gewesen, berichteten Augenzeugen. Nach Angaben des philippinischen
    Instituts für Vulkanologie bebte gleichzeitig die Erde etwa vier Minuten
    lang. Das Institut warnte Einwohner, eine Sperrzone von vier Kilometern
    um den Krater nicht zu betreten. Plötzliche Explosionen seien nicht
    auszuschliessen. Der 1565 Meter hohe Berg war im März erwacht und hat
    sporadische Asche gespuckt. Seit dem 28. Juni war er ruhig. Der Vulkan
    war zuletzt 1995 ausgebrochen.
     
    22.Oktober 2006
    Neapel - Aus Furcht vor einem Vulkanausbruch hat der italienische Zivilschutz
    eine grosse Evakuierungsübung am Vesuv gestartet. Bei dem Manöver "Mesimex" ging es darum, die Bevölkerung aus der besonders gefährdeten "zona rossa" in Sicherheit zu bringen. Allein in diesem Gebiet an den Hängen des Vesuvs liegen 18 Orte mit etwa 600'000 Einwohnern, die bei einer Eruption innerhalb kürzester Zeit vor Lavastrom und Ascheregen gerettet werden müssen. Die Behörden begnügten sich allerdings zunächst damit, aus jeder der 18 Ortschaften etwa 100 Menschen in Bussen wegzufahren. Zwar schickt der
    Vesuv seit über 60 Jahren nur noch dünne Rauchfahnen gen Himmel. Doch
    Experten sind sich einig, dass sich jederzeit ein grösserer Ausbruch ereignen könnte. Der 1277 Meter hohe Berg gilt als einer der wenigen noch aktiven Vulkane Europas. Zudem gibt es immer wieder leichte Erdbeben, die die Furcht vor einem Vesuvausbruch anheizen. "Der Tag der Eruption kommt früher oder später, das ist eine Gewissheit, die niemand bestreitet", meinte ein Experte unlängst. Da die Berghänge um den Vulkan heute aber, ungeachtet von Verboten, sehr viel dichter besiedelt sind als früher, droht bei einem Ausbruch eine Katastrophe. Beim bisher letzten grossen Ausbruch 1944 gab es 26 Tote. In der Antike galt der Vesuv zeitweise als erloschen, bis sich im Jahr 79 nach Christus eine Katastrophe ereignete: Bei einem Ausbruch versanken die Stadt Pompeji und ihre 25 000 Einwohner unter einem Lava-und Ascheregen.
    21.Oktober 2006
    Ancona - Ein leichtes Erdbeben hat die italienische Adriaküste erschüttert.
    Nach ersten Angaben des Zivilschutzes hatte das Beben die Stärke 4,2. Das
    Epizentrum lag in der Nähe der Hafenstadt Ancona. Bislang gibt es keine
    Berichte über Schäden oder Verletzte.
    20.Oktober 2006
    Istanbul - Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat am Abend die Menschen im
    Nordwesten der Türkei aufgeschreckt. Verletzt wurde nach ersten Angaben
    der Behörden niemand. Das Zentrum des Bebens lag südlich des Marmarameeres. Dort stürzten ein Minarett und zwei leer stehende Häuser ein, meldet die Nachrichtenagentur Anadolu. Vor sieben Jahren waren bei einem schweren Erdbeben in der Region mehr als 18 000 Menschen getötet wurden. Seitdem wird befürchtet, dass ein schweres Beben bald die Metropole Istanbul treffen könnte.
    18.Oktober 2006
    Eureka/USA - Ein Erdbeben der Stärke 4,9 hat die Nordküste Kaliforniens
    erschüttert. Das Zentrum des Bebens vom Dienstag lag rund 420 Kilometer
    nordöstlich von San Francisco, wie der Geologische Dienst der USA erklärte.
    Berichten zufolge war der Erdstoß im Großraum San Francisco zu spüren.
    Informationen über Schäden oder Verletzte lagen nicht vor.
    17.Oktober 2006
    Papua-Neuguinea - Nach einem schweren Erdbeben ist in Papua-Neuguinea
    eine Tsunami-Warnung gegeben worden. Das Beben der Stärke 6,8 auf der
    Richter-Skala erschütterte am Dienstag das Gebiet um die Insel New Britain, die zu Papua-Neuguinea gehört. Die Tsunami-Warte für den Pazifik erklärte, die Flutwellen nach Beben dieser Stärke könnten in einem Umkreis von hundert Kilometern um das Epizentrum herum an den Küsten Schäden hervorrufen. Zunächst lagen aber keine Berichte über Verletzte oder Sachschäden vor.
    15.Oktober 2006
    Honolulu - Ein Erdbeben der Stärke 6,3 hat am Sonntagmorgen Hawaii erschüttert, wie US-Geologen mitteilten. Das Epizentrum lag rund 250 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Honolulu auf der Insel Big Island. Don Blakeman vom Nationalen Erdbebeninformationszentrum sagte, es gebe keine Tsunami-Gefahr im Pazifik, doch könnten große Wellen Hawaii erreichen. Das Beben, das sich um 7.07 Uhr Ortszeit rund 16 Kilometer nordwestlich der Stadt Kailua Kona an der Westküste ereignete, weckte Einwohner auf und verursachte Stromausfälle. Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor.
    15.Oktober 2006
    Catania - Der Ätna spuckt wieder mal glühende Lava. Seit einem kleineren
    Erdbeben gestern fließen aus einem Krater brodelnde Gesteinsmassen zu Tal.
    Vor allem in Dunkelheit lockt das Schauspiel viele Touristen an. Heute wälzte
    sich die rotscheinende Masse mit einer Geschwindigkeit von einem Meter pro
    Sekunde die Hänge hinunter, berichteten die italienischen Behörden. Es bestehe aber keine Gefahr für die tiefer gelegenen Dörfer an den Hängen des Bergmassivs. Zuletzt hatte es am Ätna auf Sizilien im August rumort.
    15.Oktober 2006
    Nikosia - Ein Seebeben der Stärke 4,7 hat am frühen Morgen den Osten der Mittelmeerinsel Zypern erschüttert. Tausende Menschen wurden durch die Erdstöße aus dem Schlaf gerissen. Verletzte gab es nach Polizeiangaben jedoch nicht. Das Zentrum des Seebebens lag etwa 40 Kilometer unter dem Meeresboden, berichtete der zyprische staatliche Rundfunk. Die Erschütterungen seien im gesamten Osten der Insel zu spüren gewesen.
    11.Oktober 2006
    Tokio - Ein heftiges Erdbeben hat am Mittwochmorgen den Nordosten Japans erschüttert. Der Erdstoß hatte eine vorläufige Stärke von 6,0 auf der Moment-Magnitude, wie das Amt für Meteorologie in Tokio mitteilte. Das Zentrum lag den Angaben zufolge vor der Küste von Fukushima, rund 240 Kilometer nordöstlich der japanischen Hauptstadt. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht erteilt. Das Amt für Meteorologie betonte, es habe sich bei der registrierten Erschütterung um ein echtes Erdbeben gehandelt, das nichts mit Berichten über einen etwaigen zweiten nordkoreanischen Atomwaffentest zu tun habe. Diese Berichte sorgten
    am Mittwochmorgen zunächst für viel Verwirrung.
    10.Oktober 2006
    Wellington - Ein Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Moment-Magnitude hat am Montagmorgen den südlichen Pazifik im Bereich von Tonga erschüttert. Berichte über Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor, auch gab es keine Tsunami-Warnungen, wie die Katastrophenschutzbehörde des Inselstaats mitteilte. Das Zentrum des Bebens lag knapp 300 Kilometer südlich von Nuku'alofa, der Hauptstadt von Tonga, in zehn Kilometer Tiefe unter dem Meeresboden.
    08.Oktober 2006
    Muzaffarabad - Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben in Pakistan haben die Menschen im ganzen Land am Sonntag der 80.000 Todesopfer gedacht. In Muzaffarabad, der Hauptstadt des pakistanischen Teils von Kaschmir, wurde die Gedenkfeier von Präsident Pervez Musharraf geleitet. Um 08.52 Uhr - dem Zeitpunkt des Bebens - heulten die Sirenen, und viele Menschen hielten für eine Schweigeminute inne. Musharraf lobte die bisherigen Bemühungen um den
    Wiederaufbau der zerstörten Gebiete und forderte die Menschen auf, Geduld zu haben.
    08.Oktober 2006
    Papua-Neuguinea - In Papua-Neuguinea hat ein Ausbruch des Vulkans Tavurvur die Anwohner in Angst und Schrecken versetzt.Die Wucht der Eruption am Samstag war so heftig, dass sie noch in zwölf Kilometer Entfernung Fensterscheiben bersten liess. Der auf der Insel Neu-Britannien gelegene Vulkan schleuderte Asche bis zu 18 Kilometer in die Luft. Anwohner flohen in Panik aus ihren Häusern und ergriffen die Flucht. Berichte über Tote oder Verletzte lagen nicht vor.
     
    05.Oktober 2006
    Wellington - Eine Serie leichter Erdstöße hat Seismologen in Neuseeland alarmiert. Sie erklärten einen der größten Touristenmagneten im Land, den Vulkan Ruapehu auf der Nordinsel, am Donnerstag zum Risikogebiet. Damit riet das Umweltministerium Bergsteigern davon ab, sich dem 2.797 Meter hohen Krater zu nähern. Auch auf der Südinsel wurden in der Nähe des höchsten Bergs Neuseelands, des 3.745 Meter hohen Mount Cook, Erdstöße registriert.
    Am Mount Ruapehu erreichten die Minibeben am Mittwochabend kaum die Stärke drei. Es waren aber die ersten seit 1995, als aus dem 17 Hektar großen Kratersee rund 200 Meter unter dem Gipfel dampfendes Schwefelwasser entwich. Am Mount Cook waren am Montag Erdstöße bis zur Stärke 4,7 gemessen worden und kleinere Erdstöße danach. Es bestehe keine Gefahr,
    teilte das Ministerium mit, doch wollten die Wissenschaftler den Aktivitäten auf den Grund gehen.
    30.September 2006
    Kurilen - Am Samstag hat gegen 19:50 Uhr MESZ ein schweres Seebeben die Inselgruppe
    der Kurilen zwischen Japan und Ostsibirien erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben
    des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 6,3 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum
    lag etwa 420 Kilometer nordöstlich von Kuril'sk. Der Erdbebenherd befand sich 20 bis
    25 Kilometer unter der Oberfläche. Meldungen über größere Schäden oder eine gefährliche
    Flutwelle liegen aber nicht vor.
    29.September 2006
    Trinidad - Am Freitag hat gegen 15:08 Uhr MESZ ein schweres Seebeben den Meeresboden
    in der östlichen Karibik bei Trinidad erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des
    amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 6,0 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum
    lag etwa 40 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Port of Spain (ca. 50.000 Einwohner).
    Der Erdbebenherd befand sich aber 60 bis 70 Kilometer unter der Oberfläche. Daher liegen
    keine Meldungen über größere Schäden oder eine gefährliche Flutwelle vor.
    28.September 2006
    Samoa - Am Donnerstag hat gegen 08:22 Uhr MESZ ein schweres Seebeben den Meeresboden
    des westlichen Pazifiks südlich des Inselstaates Samoa erschüttert. Das Beben erreichte
    nach Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 6,7 auf der Richter-Skala.
    Das Epizentrum lag etwa 195 Kilometer südöstlich der zu Tonga gehörenden Insel Hihifo
    und damit knapp 300 Kilometer südlich von Samoa. Der Erdbebenherd befand sich etwa 40
    Kilometer unter der Oberfläche. Nach den vorliegenden Meldungen wurde kein stärkerer
    Tsunami ausgelöst und es gab keine größeren Schäden auf den Inseln.
    27.September 2006
    Alaska - Ein wahrscheinlich seit 10.000 Jahren ruhiger Vulkan in Alaska steht nach
    Ansicht von Experten möglicherweise bald vor dem Ausbruch. Der rund 320 Kilometer
    südwestlich von Anchorage gelegene "Fourpeaked" habe Rauch, Gas und Asche abgegeben,
    teilte das Vulkan-Observatorium in Alaska am Dienstag mit. Das Entweichen von Gas
    deute darauf hin, dass sich Magma bewegt habe. Die nächste Ortschaft ist das
    Fischereizentrum Kodiak und liegt rund 130 Kilometer südöstlich des 2.104 Meter
    hohen Vulkans.
     
    26.September 2006
    Tokio -  Ein mittelschweres Erdbeben der Stärke 5,2 hat am frühen Dienstag den
    Südwesten Japans erschüttert. Die Gefahr eines Tsunami bestand nach Angaben der
    Meteorologischen Agentur nicht. Berichte über Verletzte oder Schäden lagen zunächst
    nicht vor.
    25.September 2006
    Buenos Aires - Ein schweres Erdbeben hat am Sonntagabend (Ortszeit) den Nordwesten
    Argentiniens erschüttert. Berichte über Verletzte oder Schäden lagen zunächst nicht
    vor. Das Zentrum des Bebens der Stärke 5,7 lag rund 225 Kilometer nordöstlich der Stadt
    Mendoza in der Provinz San Juan, wie die US-Erdbebenwarte berichtete. Von dem Beben
    erschreckt wurden auch Fans, die sich im Fußballstadion von Mendoza aufhielten und
    spürten, wie die Arena erzitterte, wie die Online-Ausgabe der argentinischen Zeitung
    «Clarin» meldete.
    21.September 2006
    Freiburg - Ein leichtes Erdbeben hat am Donnerstag die südbadische Kleinstadt Waldkirch
    erschüttert. Wie das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau in Freiburg berichtete,
    hatte es die Stärke 2,4 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum habe zehn Kilometer unter
    der Erde gelegen. Meldungen über Schäden gab es zunächst nicht.
    10.September 2006
    Tampa/USA - Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat am Sonntag die Region um den Golf von Mexiko
    erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte waren war es bis nach Louisiana und Florida
    zu spüren. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben, da das Zentrum tief unter dem
    Golf von Mexiko lag.
    09.September 2006
    Jerusalem - Ein leichtes Erdbeben hat am Samstagmorgen Israel erschüttert. Berichte
    über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Der israelische Rundfunk gab die
    Stärke des Bebens mit 4,9 an. Der Erdstoß war im ganzen Land und im Westjordanland zu
    spüren. In der Region ereignen sich häufiger leichte Erdbeben.
    31.August 2006
    Catania - Der Ätna auf Sizilien spuckt wieder Feuer. Erste Explosionen im aktivsten
    Vulkan Europas waren in den frühen Morgenstunden zu hören, berichtet die Nachrichtenagentur
    Ansa. Im Laufe des Tages sei etwa alle zehn Sekunden ein lautes Röhren aus dem Inneren
    des Kraters zu vernehmen gewesen. Der Ätna speie auch Lava in die Luft, hieß es. Der
    Ätna hatte bereits Mitte Juli wieder seine Aktivität aufgenommen. Zuletzt hatte es
    2002 eine größere Eruption gegeben, bei der eine Seilbahn zerstört wurde.
    30.August 2006
    Jakarta - Ein starkes Seebeben hat die ostindonesischen Molukken-Inseln erschüttert.
    Zunächst gab es aber keine Berichte über einen Tsunami, Schäden oder Opfer durch den
    Erdstoß der Stärke 6,4. Mitte Juli hatte ein Erdbeben der Stärke 7,2 vor der Küste der
    indonesischen Hauptinsel Java eine mehrere Meter hohe Flutwelle ausgelöst. Mehr als
    600 Menschen starben, tausende Häuser und Unterkünfte wurden davon gerissen.
    18.August 2006
    Tokio - Ein starkes Erdbeben hat in der Nacht zum Freitag die ostrussische Provinz
    Sachalin und den Norden Japans erschüttert. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen
    nach Angaben der Meteorologischen Behörden in Japan zunächst nicht vor. Auch die Gefahr
    eines Tsunamis bestand nicht. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,0 lag etwa zehn
    Kilometer unter der Erdoberfläche.
    17.August 2006
    Ecuador - Im südamerikanischen Staat Ecuador ist der Vulkan Tungurahua ausgebrochen. Der
    Ausbruch habe etwa zwölf Dörfer in den Anden zerstört oder schwer beschädigt, meldete die
    Online-Ausgabe der Zeitung "El Comercio" am Freitag. Tausende Indios hätten die Flucht
    ergriffen. Mehrere Anwohner seien getötet worden. Während der Eruption habe der 5023 Meter
    hohe Vulkankegel mehrere Stunden lang Lava und glühende Felsbrocken in die Luft geschleudert.
    Am Donnerstag stiegen immer noch Gas- und Aschewolken bis zu 8000 Meter hoch in den Himmel.
    Der Ascheregen erstreckte sich bis zu 230 Kilometer weit nach Westen. Der fast bis zum
    Pazifik reichende Ascheregen behinderte auch den Flugverkehr. Mehrere Flüge zwischen Quito
    und der größten ecuadorianischen Stadt Guayaquil wurden gestrichen. Der Tungurahua liegt
    135 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito. Er ist seit dem 18. Oktober 1999 wieder
    aktiv, nachdem er zuvor acht Jahrzehnte lang ruhig geblieben war.
    15.August 2006
    Jakarta - Vor der Ostküste Indonesiens hat sich am Dienstag ein starkes Erdbeben ereignet.
    Der Erdstoß der Stärke 6,1 habe keinen Tsunami zur Folge gehabt, erklärte die US-Erdbebenwarte.
    Auch Berichte über Schäden oder Verletzte lagen nicht vor. In der Region kommt es häufig zu
    Erdbeben. Sie war auch von der bislang schwersten Flutkatastrophe an Weihnachten 2004
    betroffen, der nach einem Erdstoß der Stärke 9,1 rund um den Indischen Ozean 216.000
    Menschen zum Opfer fielen. Im Juli löste ein Erdbeben der Stärke 7,7 vor der
    indonesischen Insel Java einen Tsunami aus, dabei kamen mindestens 668 Menschen ums Leben.
    08.August 2006
    Sydney - Ein Erdbeben der Stärke 6,7 hat am Dienstagmorgen den Inselstaat Vanuatu im
    Pazifik erschüttert. Das Zentrum des Erdstoßes befand sich rund 200 Kilometer nordwestlich
    der Hauptstadt Port Vila, wie die Erdbebenbehörde der USA auf Hawaii mitteilte. Opfer
    oder Schäden wurden nicht gemeldet. Auch wurde kein Tsunami befürchtet, da das Zentrums
    des Bebens rund 150 Kilometer unter dem Meeresboden lag.
    07.August 2006
    Manila - Der Vulkan Mayon auf den Philippinen steht nach Angaben von Wissenschaftlern
    unmittelbar vor einem heftigen Ausbruch. Die Behörden erhöhten den Alarm in der Region
    am Montag auf die zweithöchste Stufe vier. Die Sperrzone um den Krater wurde auf
    einen Umkreis von acht Kilometern ausgeweitet. Hier wurden die Menschen zur Evakuierung
    aufgerufen. Aus dem Mayon tritt schon seit dem 14. Juli Lava aus und fließt langsam die
    Abhänge hinab.
    28.Juli 2006
    Taipeh - Taiwan ist am Freitag von einem Erdbeben der Stärke 6,1 auf der Richter-Skala
    erschüttert worden. Auch in der Hauptstadt Taipeh waren starke Erdstöße zu spüren,
    zahlreiche Gebäude wackelten heftig. Das Epizentrum des Bebens habe fünf Kilometer
    tief vor der Ostküste der Insel gelegen, teilte das Wetteramt mit. Über Schäden gab
    es zunächst keine Berichte. Erdbeben sind in Taiwan häufig. Eins der schwersten
    ereignete sich im September 1999. Damals kamen mehr als 2400 Menschen ums Leben.
    Das Beben hatte eine Stärke von 7,6 auf der Richter-Skala.
    28.Juli 2006
    Sulawesi - Im Osten Indonesiens ist der Vulkan Karangetang ausgebrochen. Rund 4000
    Menschen auf einer abgelegenen Insel in der Provinz Nord-Sulawesis wurden in Sicherheit
    gebracht. Ein Provinzsprecher sagte, nach wochenlangem Rumoren ergieße sich glühende Lava
    zweieinhalb Kilometer die Abhänge hinunter. In dem riesigen Inselreich Indonesien gibt es
    rund 130 aktive Vulkane, so viele wie in keinem anderen Land der Welt. In den vergangenen
    Monaten hatte der gefährlich brodelnde Vulkan Merapi die Menschen auf der Insel Java
    wochenlang in Atem gehalten.
    27.Juli 2006
    JAKARTA - Ein starkes Erdbeben hat heute weite Teile im Nordwesten der indonesischen
    Insel Sumatra erschüttert. Der Erdstoss erreichte eine Stärke von 6,1, wie das Amt für
    Meteorologie und Geophysik in Jakarta mitteilte. Das Zentrum lag rund 90 Kilometer vor
    der Küste der Sumatra vorgelagerten Insel Nias tief im Indischen Ozean. Warnung vor
    einem Tsunami gab es vorerst nicht, auch Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst
    nicht vor. In der Region kommt es häufig zu Erdbeben. Sie war auch von der bislang
    schwersten Flutkatastrophe an Weihnachten 2004 betroffen, der rund um den Indischen
    Ozean etwa 216´000 Menschen zum Opfer fielen. Am 17. Juli wurde die südliche Insel
    Java nach einem Erdbeben der Stärke 7,7 von einem Tsunami heimgesucht. Dabei kamen
    mindestens 668 Menschen ums Leben.
    22.Juli 2006
    Peking - Bei einem Erdbeben im Südwesten Chinas sind mindestens elf Menschen ums Leben
    gekommen. 41 weitere Menschen wurden bei dem Beben mit der Stärke 5,1 auf der
    Richterskala verletzt, wie die Nachrichtenagentur Xinhua auf ihrer Internetseite
    berichtete. Das Epizentrum befand sich in der Provinz Yunnan. Einige der Todesopfer
    wurden in ihren Häuser zerquetscht, andere seien in der bergigen Region von herabfallenden
    Steinen getroffen worden, sagte ein örtlicher Beamter der AFP. Insgesamt seien 56 Häuser
    bei dem Beben eingestürzt.
    18.Juli 2006
    Pangandaran  - Nach dem Tsunami in Indonesien steigt die Zahl der Opfer: Mindestens
    245 Menschen wurden durch die meterhohe Flutwelle getötet, weitere 450 Menschen verletzt,
    als die Welle nach einem Seebeben Teile der Südwestküste der Insel Java überschwemmte.
    125 Menschen werden noch vermisst, wie der Krisenstab mitteilte. Unter den Opfern sind
    auch ausländische Urlauber. Tausende Menschen verloren ihr Obdach. Nach einem Seebeben
    der Stärke 7,7 auf der Richterskala hatten sich am Montag drei Meter hohe Flutwellen an
    der Küste von Java gebildet Das Wasser schleuderte Boote an Land und zerstörte Hotels und
    Wohnhäuser. Am stärksten betroffen war der Badeort Panganderan. Die meisten Opfer waren
    nach Angaben eines Anwohners Kinder und Jugendliche, die zur Zeit der Katastrophe am
    Strand spielten und surften. Auch eine 26-jährige Französin, die mit ihrem Freund in
    der Gegend Urlaub machte, wurde nach Diplomatenangaben von der Welle mitgerissen und
    getötet. Zwei schwedische Kinder wurden noch vermisst. Unter den Verletzten befanden
    sich einem Fernsehbericht zufolge zwei Niederländer und vier Japaner. Die Flutwellen
    lösten Panik in der Region aus. Nachdem Präsident Susilo Bambang Yudhoyono die Anwohner
    wegen drohender Nachbeben aufgefordert hatte, die gefährdeten Küstenregionen zu verlassen,
    flohen tausende aus dem Gebiet. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich chaotisch. Das
    Seebeben mit Epizentrum im Meer vor Pangandaran hatte sich am Montagnachmittag (Ortszeit)
    ereignet, danach gab es mehrere Nachbeben. Nach dem Beben waren auch Tsunami-Warnungen
    für die indischen Nikobaren und die australische Weihnachtsinsel sowie die Kokosinseln
    herausgegeben worden. Von dort gab es aber keine Schadensmeldungen
    17.Juli 2006
    Jakarta/Neu Delhi  - Ein Tsunami an der Südküste Indonesiens hat nach offiziellen Angaben
    mindestens 50 Menschen in den Tod gerissen. Die Flutwellen waren nach einem starken Erdbeben
    entstanden, das am Montagnachmittag (Ortszeit) die indonesische Insel Java um die Hauptstadt
    Jakarta erschütterte. Die mindestens zwei Meter hohen Wellen hätten mehrere Hotelbauten und
    Wohnhäuser an der Küste zerstört, berichteten Augenzeugen. Die Behörden gehen davon aus,
    dass die Zahl der Todesopfer weiter anwächst. Viele Menschen gelten noch als vermisst,
    außerdem seien Hunderte verletzt worden. Das  Beben, dessen Stärke von Jakartas Nationalem
    Wetterdienst mit 6,8 angegeben wurde, ereignete sich um 15.20 Uhr Ortszeit (10.20 Uhr MESZ).
    Nach Messungen des US-Erdbebenzentrums lag die Stärke der Erdstöße sogar bei 7,7. Das
    Pazifik Tsunami Warnzentrum gab danach eine Warnung für den Indischen Ozean heraus.
    Neben Java könnten auch Sumatra, die australischen Weihnachtsinseln und die Kokosinseln
    betroffen sein. Das US-Warnzentrum auf Hawaii rechnete aber nicht mit einem verheerenden
    Tsunami wie vor eineinhalb Jahren. Nach Angaben des Indonesischen Roten Kreuzes kamen
    allein am beliebten Pangandaran Strand im Westen Javas 40 Menschen ums Leben, zehn weitere
    in nahe gelegenen Küstengebieten. «Hunderte Verletzte werden in Kliniken und Arztpraxen
    behandelt», sagte ein Rotkreuz- Mitarbeiter. Unter den Vermissten sind nach Polizeiangaben
    viele Fischer, deren Boote von der Flutwelle zerstört wurden. Der indonesische Präsident
    Susilo Bambang Yudhoyono sagte vor Journalisten in Jakarta, Rettungskräfte suchten vor
    der Küste nach möglichen weiteren Opfern. Mit dem Einbruch der Dunkelheit wurde die
    Suche noch erschwert, weil der Strom ausgefallen war. Die deutsche Hilfsorganisation
    Malteser ist unterwegs ins Krisengebiet. Ein Erkundungsteam mit fünf Personen und mobiler
    Klinik soll am Dienstag in der Region eintreffen, teilte die Organisation in Köln mit.
    Zu dem Team gehören Ärzte, Krankenpfleger und Logistiker. Die Organisation Help - Hilfe
    zur Selbsthilfe schickte zwei Nothelfer aus Sumatra nach Java. Nach Angaben des Nationalen
    Wetterdienstes in Jakarta lag das Epizentrum des Bebens im Indischen Ozean, etwa 360
    Kilometer südlich von Jakarta. Nach Rundfunkberichten wurden die Erdstöße in mehreren
    Städten im Westen Javas gefühlt. In Jakarta spürten vor allem Bewohner in höheren
    Häusern die Schwankungen. Auch auf der indischen Inselgruppe Andamanen und Nikobaren
    sowie in einigen indischen Küstenstaaten wurde Tsunami-Alarm ausgerufen. Örtliche
    Meteorologen sagten allerdings, auf den Inseln sei das Beben nicht zu spüren gewesen.
    Fischer wurden angewiesen, nicht aufs Meer hinauszufahren. Hubschrauber überflogen
    die Küste. Dem neuen Beben waren in den vergangenen Wochen mehrere starke Erdstöße
    vorausgegangen. Am 27. Mai erschütterte ein Beben der Stärke 6,2 das Zentrum Javas
    um die Stadt Yogyakarta. 6000 Menschen starben, Tausende wurden verletzt. Indonesien
    liegt am so genannten «Ring of Fire», einem vulkanischen Gürtel um den Pazifischen
    Ozean, an dem Erdbeben häufig vorkommen. Auch der verheerende Tsunami vom 26. Dezember
    2004 war durch ein Erdbeben - mit der Stärke 9,1 - in Indonesien ausgelöst worden.
    Damals kamen in den Staaten um den Indischen Ozean mehr als 220 000 Menschen ums Leben.
    177 000 Menschen starben allein in der indonesischen Provinz Aceh auf der Insel Sumatra.
    17.Juli 2006
    Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat am Montag in Indonesien Flutwellen ausgelöst.
    Betroffen war die Region um die Hauptstadt Jakarta und der Westen der Insel Java.
    Die Flutwelle habe Hotels und Häuser an der Südküste Javas beschädigt. Genaue Angaben
    lagen zunächst nicht vor. Es gab auch keine offiziellen Angaben zu Opfern. 
    Der Potsdamer Geowissenschaftler Jochen Zschau geht in einem Gespräch mit n-tv
    jedoch nicht von größeren Schäden aus. Dennoch könne eine Welle von zwei Metern Höhe
    entstanden sein. Möglicherweise müsse man von lokalen Schäden ausgehen, so Zschau.
    Im Vergleich mit dem verheerenden Tsunami vor eineinhalb Jahren mit über 200.000 Toten
    falle der aktuelle Schaden sicher sehr viel geringer aus. Eine Augenzeugin berichtete
    im Rundfunk jedoch, das Wasser habe mehrere Hotels an der Südküste Javas weggespült.
    "Da waren auch Fischerboote, die von der Welle erfasst wurden und verschwanden."
    Transportminister Hatta Rajasa sagte dem Hörfunksender Elshinta, die Flutwelle
    habe Pangandaran Beach in der Provinz West Java getroffen. Das Epizentrum des Bebens
    lag in 30 Kilometer Tiefe unter dem Meer südlich der Küste Javas. Mindestens fünf
    Menschen seien ums Leben gekommen. Das Beben habe sich um 3.20 Uhr am Nachmittag
    (10.20 Uhr MESZ) ereignet, teilte der Geophysikalische Dienst Jakartas mit. Das
    Epizentrum habe im Indischen Ozean gelegen, etwa 366 Kilometer südlich von Jakarta.
    Ein US-Warnzentrum auf Hawaii erklärte auf seiner Internetseite, mit einem größeren
    Tsunami sei nicht zu rechnen.
    17.Juli 2006
    Indonesien -  Am Montag hat gegen 10:19 Uhr MESZ (= 15:19 Uhr Ortszeit) ein schweres
    Seebeben den Meeresboden vor der Südküste der indonesischen Insel Java erschüttert. Das
    Beben erreichte nach Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,2 auf der
    Richter-Skala. Das Epizentrum lag etwa 240 Kilometer vor der Küste und damit etwa 350
    Kilometer südlich der Hauptstadt Jakarta. Der Erdbebenherd befand sich rund 50 Kilometer
    unter der Oberfläche. Meldungen über größere Schäden auf dem Festland liegen noch
    nicht vor. Für einzelne Inseln zwischen Indonesien und Australien wurde vorsorglich
    eine Tsunamiwarnung herausgegeben.
    17.Juli 2006
    Catania - Der Ätna, Europas größter und aktivster Vulkan, spuckt wieder Feuer, Lava und und
    Asche. Aus zwei neuen Kratern in etwa 2900 Meter Höhe schleuderte der Vulkan auf Sizilien
    am Samstag eine kleinere Lavafontäne in den Himmel. Es folgten Gas und Asche, seitdem fließt
    glühende Lava den Berg hinunter.Nach Angaben einer Expertin vom Institut für Geophysik und
    Vulkanologie in Catania auf Sizilien strömten bereits etwa 300 000 Tonnen glühende Lava
    aus den Kratern. Es bestehe zwar keine Gefahr, dass die heißen Gesteinsmassen Siedlungen
    oder Ortschaften am Ätna erreichten.
    16.Juli 2006
    Luzon - Auf den Philippinen hat der Vulkan "Mayon" am Sonntag Lava und riesige
    Gesteinsbrocken ausgestoßen. Aus Furcht vor einem noch heftigeren Ausbruch packten
    tausende Menschen in der Provinz Albay ihre Sachen und machten sich bereit, die Ortschaften
    am Fuße des 2462 Meter hohen Vulkans zu verlassen. Die Behörden hatten bereits am
    Freitag die Alarmstufe heraufgesetzt, nachdem eine erhöhte Aktivität des Vulkans beobachtet
    worden war. Den Berghang hinab floss ein Lavastrom mit glühenden Gesteinsbrocken. Die
    sechs Kilometer breite Gefahrenzone um den Vulkan wurde am südöstlichen Hang auf sieben
    Kilometer ausgedehnt. Wenn die Aktivität des Vulkans in den kommenden Tagen weiter zunehme
    und mit einer größeren Eruption gerechnet werden müsse, würden rund 60.000 Menschen in der
    Region in Sicherheit gebracht, teilten die Katastrophenschutzbehörden mit. Der Vulkan hatte
    bereits im vergangenen Monat ungewöhnliche Aktivität an den Tag gelegt und in den
    vergangenen Tagen Asche ausgespien, die die Häuser in einem nahe gelegenen Ort bedeckte.
    Der auf der Insel Luzon gelegene Mayon gilt als der aktivste Vulkan auf den Philippinen.
    In den vergangenen vier Jahrhunderten ist er rund 50 Mal ausgebrochen. Beim schwersten
    Ausbruch wurden im Jahr 1841 rund 1200 Menschen getötet. Die Philippinen liegen auf dem
    so genannten Feuerring, einem Vulkangürtel am Rande des Pazifischen Ozeans.
    13.Juli 2006
    Kolumbien - Der Vulkan Galeras im Südwesten Kolumbiens hat am Mittwoch Asche, Gas
    und Steine in die Luft gespuckt. Die Regierung ließ zehntausende Anwohner in Sicherheit
    bringen. Fernsehbilder zeigten dicken Aschewolken, die über der Stadt Pasto hingegen.
    Von Verletzten oder Toten war nichts bekannt. Ein Regierungsbeauftragter warnte jedoch:
    "Die negativen Auswirkungen können sehr ernst sein und dies ist vielleicht erst der
    Beginn einer Serie von Ausbrüchen." Bei einem Ausbruch des Vulkans im Jahr 1993 wurden
    mindestens zehn Menschen getötet worden. Wegen der von ihm ausgehenden Gefahr für die
    umliegenden Ortschaften zählt er zu den zehn am besten überwachten Vulkane der Welt.
    29.Juni 2006
    Teheran - Ein Erdbeben der Stärke 5,5 bis 5,6 auf der Moment-Magnitude hat in der
    Nacht zum Donnerstag die iranische Insel Keschm in der Straße von Hormus erschüttert.
    Laut einem Bericht des staatlichen Fernsehens wurden mindestens neun Menschen von
    umherfliegenden Glassplittern verletzt, stärker wurde jedoch niemand in Mitleidenschaft
    gezogen. Auch die Schäden hielten sich nach amtlichen Angaben in Grenzen. Der Iran wird
    häufig von Erdbeben erschüttert. Das schwerste der vergangenen Jahre ereignete sich an
    Weihnachten 2003 in der historischen Stadt Bam. Diese wurde dem Erdboden gleich gemacht,
    etwa 26.000 Menschen kamen ums Leben.
    24.Juni 2006
    Athen - Ein Erdbeben der Stärke 4,9 hat am frühen Morgen tausende Menschen im Westen
    Griechenlands aus dem Schlaf gerissen. Das Zentrum des Bebens lag nördlich der Insel
    Kefallinia rund zehn Kilometer unter dem Meeresboden. Gespürt wurde der Erdstoß nach
    Angaben des seismologischen Instituts in Athen auch auf dem westgriechischen Festland.
    Verletzt wurde niemand. Eine Flutwelle wurde nicht registriert, berichtete der staatliche
    griechische Rundfunk weiter.
    18.Juni 2006
    Manila - Der philippinische Vulkan Bulusan hat am Sonntag erneut Asche und Gestein
    ausgestoßen. Leichte Erschütterungen begleiteten die Explosion, wie die Behörden erklärten.
    Aus Gesundheitsgründen seien rund 100 Bewohner eines Dorfes in Sicherheit gebracht worden.
    Der Direktor des philippinischen Instituts für Seismologie und Vulkanologie, Renato Solidum,
    sagte, die Explosion habe die Asche bis zu zwei Kilometer in die Luft geschleudert.
    Man müsse die Lage weiter beobachten, um einschätzen zu können, ob ein Ausbruch bevorstehe.
    Der 1.560 Meter hohe Vulkan brach zuletzt 1994 aus.
    07.Juni 2006
    Tokio - Der Vulkan Sakurajima im Süden Japans hat am Mittwoch Asche bis zu einen Kilometer
    hoch in die Luft geschleudert. Der Ausbruch wurde von der Meteorologischen Behörde als
    mittelstark eingestuft. Schäden wurden keine gemeldet. Der 1.117 Meter hohe Sakurajima
    ist einer der aktivsten Vulkane Japans. Er befindet sich rund 950 Kilometer südlich von
    Tokio an der Bucht von Kagoshima.
    03.Juni 2006
    Jakarta - Eine Woche nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Java ist die
    Aktivität des Vulkans Merapi weiter gestiegen. Der 3.000 Meter hohe Berg schleuderte am
    Samstag abermals heiße Wolken aus Gas und Asche in die Luft, und glühende Lava floss
    seine Abhänge hinab. Wissenschaftlern zufolge wuchs der Lavadom über dem Gipfelkrater
    binnen einer Woche um 17 Meter auf einen Durchmesser von rund 100 Metern an. Die Behörden
    warnten davor, den vorgegebenen Sicherheitsabstand zum Vulkan von rund sieben Kilometern
    nicht einzuhalten. Aus diesem Umkreis wurde die Bevölkerung schon vor geraumer Zeit in
    Sicherheit gebracht.
    01.Juni 2006
    Bantul - Fünf Tage nach dem schweren Erdbeben in Indonesien ist die Zahl der Todesopfer
    weiter gestiegen: Bei dem Beben seien mindestens 6234 Menschen umgekommen und 46.148
    verletzt worden, erklärte das indonesische Sozialiministerium. Die Krankenhäuser waren
    nach UN-Angaben weiter völlig überlastet. Die Helfer versuchten nach der ersten
    Notversorgung, die Menschen nach Hause zu schicken. Viele hätten aber haben kein Haus
    mehr, in das sie zurückkehren könnten, berichtete ein Arzt aus Bantul. Fünf Tage
    nach dem Erdbeben, in dem bis zu 200.000 Menschen obdachlos wurden, muss ein Teil
    der Überlebenden noch immer im Freien übernachten. Vor den überfüllten Krankenhäusern
    lagern Kranke auf Feldbetten. Einige warten mit provisorischen Arm- und Beinschienen
    aus Pappkarton seit Samstag auf ärztliche Versorgung. Trotzdem versicherte ein
    UN-Koordinator, die Kräfte vor Ort reichten grundsätzlich aus, um der Situation
    Herr zu werden. Die indonesische Regierung hatte ihren Katastropheneinsatz im
    anfänglichen Chaos der vergangenen Tage mehrfach gegen Kritik verteidigen müssen.
    Wie eine Zeitung aus Jakarta berichtete, hat das Gesundheitsministerium bisher mehr
    als 20 Milliarden indonesische Rupiah (etwa 1,7 Millionen Euro) in die medizinische
    Versorgung der Überlebenden investiert. Experten überwachen derweil die anhaltende
    Aktivität des nur etwa 70 Kilometer vom Erdbebengebiet entfernten Vulkans Merapi.
    Am Mittwoch ergoss sich zum ersten Mal ein Lavafluss über seine Ostflanke. Die Gefahr
    eines Ausbruchs bleibt weiter bestehen.
    29.Mai 2006
    Moroni - Der Ausbruch eines der höchsten aktiven Vulkane der Welt hat in der Bevölkerung
    der Komoren Unruhe und Panik ausgelöst. Der Inselstaat liegt zwischen der Ostküste
    Afrikas und Madagaskar. Von der Hauptstadt Moroni aus sei Rauch über dem Mount Katala
    zu sehen, berichtete ein Augenzeuge dem südafrikanischen Rundfunk. An der Bergflanke
    fließe Lava. Ein Erkundungsflug südafrikanischer Piloten hatte allerdings ergeben,
    dass das Magma noch nicht den Kraterrand erreicht hatte. Eine unmittelbare Gefahr bestehe
    nicht.
    28.Mai 2006
    Wellington - Zwei starke Erdbeben haben im Pazifik den Inselstaat Tonga und
    Papua-Neuguinea erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte traf Tonga ein Erdstoß
    der Stärke 6,7. Das etwa 5000 Kilometer entfernte Papua-Neuguinea wurde von einem Beben
    der Stärke 6,2 erschüttert. Über Opfer oder Schäden in beiden Ländern wurde zunächst
    nichts bekannt. Nach Angaben des Tsunami-Warnzentrums in Hawaii gebe es keine Hinweise
    auf eine gefährliche Flutwelle durch die Erdstöße.
    27.Mai 2006
    Jakarta/Yogyakarta - Knapp eineinhalb Jahre nach der Tsunami-Katastrophe sind bei einem
    Erdbeben in Indonesien mehr als 3000 Menschen ums Leben gekommen und tausende weitere
    verletzt worden. Die Erdstöße mit einer Stärke von 6,2 auf der Richterskala legten ganze
    Städte und Dörfer auf der Hauptinsel Java in Trümmer. Besonders betroffen war die
    Hauptstadt Yogyakarta der teilautonomen gleichnamigen Provinz und mehrere umliegende
    Bezirke. Regierungen in aller Welt boten Jakarta Hilfe an; Hilfsorganisationen baten
    um Spenden. Die Zahl der Toten sei auf  mindestens 3000 gestiegen, teilte das
    indonesische Sozialministerium mit. Ein Sprecher des staatlichen Sardjito-Krankenhauses
    in Yogyakarta sagte, die Klinik habe allein rund 1500 Verletzte aufgenommen. Die
    Krankenhäuser in der Region sind überfüllt. Das Internationale Komitee des Roten
    Kreuzes (IKRK) bereitet einen Hilfsappell für mehr als 200.000 Obdachlose vor.
    Bei der Zahl der Obdachlosen handelt es sich zunächst um eine Schätzung. Das Beben
    erschütterte am Morgen um 5.53 Uhr Ortszeit (OO.53 Uhr MESZ) die dichtbesiedelte
    Südküste Javas. Das Epizentrum lag rund 40 Kilometer südlich der Universitätsstadt
    Yogyakarta; die Hauptstadt Jakarta liegt rund 400 Kilometer östlich. Hunderte Häuser
    stürzten teilweise oder ganz ein; besonders betroffen waren die Bezirke Bantul und
    Kulonprogo südlich und südwestlich von Yogyakarta.
    03.Mai 2006
    Wellington/Washington  - Ein massives Beben hat sich am Mittwoch im Südpazifik ereignet.
    Zu spüren waren die Erschütterungen auf den Fidschi-Inseln, Hawaii und Neuseeland.
    Die Erdstöße, die sich gegen 17.30 MESZ ereigneten, hatten eine Stärke von 8,1, wie
    das neuseeländische Institut für Geologie und Nuklearwissenschaften mitteilte. Die
    für die Region ausgegebene Tsunami-Warnung wurde nach wenigen Stunden wieder aufgehoben.
    Nach ersten Angaben richtete das Beben auf Tonga Schäden an, weitere Berichte über
    Zerstörungen oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Das Epizentrum des Bebens
    lag 170 Kilometer nordöstlich von Tongas Hauptstadt Nukualofa in einer Tiefe von
    38 Kilometern. Menschen liefen auf die Straße, die Stöße dauerten etwa vier Minuten,
    berichtete Radio Neuseeland. Das Beben sei noch im 3700 Kilometer entfernten Auckland
    (Neuseeland) zu spüren gewesen. Ron Vea von Tonga Radio sagte in einem Interview mit
    der britischen BBC, die Menschen seien ruhig geblieben, es habe keine Panik gegeben.
    Der Strom sei für etwa eine Viertelstunde ausgefallen, inzwischen gebe es aber wieder
    Elektrizität. Soweit er es beurteilen könne, entstanden keine Schäden. Eine US-Touristin,
    die auf Tonga ihren Urlaub verbringt, sagte dem US-Nachrichtensender CNN, dass sie das
    Wanken des Bodens gespürt habe. In ihrem Hotel habe es keine Warnung gegeben. «Es
    liegen Dinge zerstreut herum, aber alles sieht relativ intakt aus», sagte die Frau
    dem Sender. Nach dem starken Erdbeben war zunächst eine Tsunami-Warnung für die Region
    ausgegeben worden. Der Alarm galt für die Fidschi-Inseln und für Neuseeland, wie das
    Tsunami-Warnzentrum in Hawaii mitteilte. Die Hawaii-Inseln selbst waren wegen der
    Gefahr einer möglichen Flutwelle zur Wachsamkeit aufgerufen worden - das ist eine
    Stufe unter einer Tsunami-Warnung. Am Mittwochabend bestand nach Angaben des Pazifik-
    Tsunami-Zentrums in Hawaii für den Südpazifik keine Gefahr einer Flutwelle mehr.
    Geologische Institute in den USA maßen die Erschütterungen mit einer Stärke von 7,8.
    Nach Angaben des US-Senders CNN wurde eine Bewegung an einer Warn-Boje gemessen, die
    auf einen möglicherweise einsetzenden Tsunami hinwies. Wenn Erdbeben oder Vulkanausbrüche
    den Meeresboden erschüttern, kann eine riesige Flutwelle entstehen. Experten nennen
    sie Tsunami (japanisch: große Welle im Hafen). Tsunamis breiten sich mit bis zu 900
    Stundenkilometern aus und können so binnen weniger Stunden ganze Ozeane durchqueren.
    26.April 2006
    Managua - Wegen der Gefahr eines größeren Ausbruchs des Vulkans San Cristóbal in
    Nicaragua hat die Regierung in Managua die betroffene Region in erhöhte Alarmbereitschaft
    versetzt. Der Vulkan hatte am Sonntag größere Gas- und Aschewolken ausgestoßen.
    Nach Ansicht von Experten könnten dies Vorboten eines Vulkanausbruchs sein. Der
    San Cristóbal ist 1745 Meter hoch, er steht rund 130 Kilometer nordwestlich von Managua.
    22.April 2006
    Lima - Im Süden Perus droht der Vulkan Ubinas auszubrechen. Rund zweihundert Menschen
    flohen vor der Asche und den Gasemissionen, wie der Vizepräsident der Region Moquegua,
    Alberto Portugal, sagte. Etwa 7000 Einwohner seien in Gefahr. Viele von ihnen weigerten
    sich aber, ihre Häuser zu verlassen. In der Stadt Querapi am Fuße des Vulkans trugen
    die Einwohner Mundschutz. Die Region wurde zum Notstandsgebiet erklärt. In einem
    Umkreis von sechs Kilometern ging Asche nieder. Der 5672 Meter hohe Vulkan war vor
    etwa drei Wochen aktiv geworden. Querapi befindet sich rund 900 Kilometer südlich
    der peruanischen Hauptstadt Lima.
    21.April 2006
    Indonesien - Angesichts eines drohenden Vulkanausbruchs in Indonesien haben am Freitag
    rund 120 Menschen ihre Dörfer verlassen. In Lastwagen wurde die Gruppe in Notunterkünfte
    gebracht. Der 2.968 Meter hohe Vulkan Merapi auf der Insel Java ist seit einigen Tagen
    zunehmend aktiv. Behörden befürchten, dass der Vulkan in den kommenden ein bis zwei
    Wochen ausbrechen könnte. Die Evakuierten, von denen der Grossteil krank, gebrechlich
    oder schwanger sei, verliessen ihre Dörfer nach Behördenangaben nur ungern. Hunderte
    weitere weigerten sich zu gehen, bevor nicht sicher sei, dass der Vulkan tatsächlich
    ausbreche, sagte ein Vertreter vor Ort. Der Vulkan Merapi brach zum letzten Mal 1994
    aus, damals stiess er eine heisse Gaswolke aus, die 60 Menschen verbrannte. Bei
    einer Eruption im Jahr 1930 kamen mehr als 1.300 Anwohner ums Leben.
    21.April 2006
    Washington - Ein starkes Erdbeben hat nach US-Angaben den Norden der russischen Halbinsel
    Kamtschatka erschüttert. Das Beben habe eine Stärke von 7,7 gehabt, berichtet CNN unter
    Berufung auf die US-Erdbebenwarte. Die Gefahr eines Tsunamis bestehe nicht. Weltweit
    ereigneten sich pro Jahr nur rund 20 Erdbeben mit einer Stärke von 7 oder mehr. Die
    betroffene Region Kamtschatkas ist nur dünn besiedelt.
    20.April 2006
    Jakarta - Vor der Küste der indonesischen Insel Sumatra hat sich in der Nacht zum
    Donnerstag nach Angaben amerikanischer Seismologen ein schweres Erdbeben ereignet.
    Die Stärke des Bebens wurde mit 6,0 angegeben. Berichte über Schäden oder Opfer gab
    es zunächst nicht. Das Epizentrum lag den Angaben zufolge rund 400 Kilometer
    südwestlich der Stadt Banda Aceh.
    31.März 2006
    Teheran  - Nach dem starken Erdbeben im Westen des Iran hat sich die Zahl der Toten
    auf mindestens 21 erhöht. Weitere 313 Menschen wurden bei dem Beben am Freitag in der
    Provinz Lorestan verletzt, wie das staatliche Fernsehen unter Berufung auf einen
    örtlichen Behördenvertreter berichtete. Rund 40 Dörfer seien beschädigt oder zerstört
    worden. Vor allem die Ort Borudscherd und Dorud, die nahe beim Epizentrum liegen,
    seien stark betroffen.
    28.März 2006
    Tokio  - Vor der Küste Japans hat am Dienstag die Erde gebebt. Das Beben erreichte auf der
    nach oben offenen Richter-Skala eine Stärke von 6,0, wie das japanische Wetteramt mitteilte.
    Es ereignete sich demnach am späten Abend (Ortszeit) rund 430 Kilometer vor der Hauptstadt
    Tokio. Zunächst seien keine Verletzten und keine Schäden gemeldet worden. In Japan
    ereignet sich rund ein Fünftel aller registrierten Erdbeben weltweit; im Januar 1995
    waren bei einem Beben mit der Stärke 7,3 in der Stadt Kobe mehr als sechstausend
    Menschen ums Leben gekommen.
    22.März 2006
    Manila - Auf den Philippinen hat der Vulkan Bulusan Asche bis in anderthalb Kilometer
    Höhe gespuckt und Furcht vor einem größeren Ausbruch geweckt. Zudem seien mehrere Erdbeben
    registriert worden, teilten die Behörden mit. Alle Bewohner am Fuße des Berges wurden
    aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Der Bulusan gilt als einer der aktivsten
    Vulkane auf den Philippinen.
    17.März 2006
    Neuseeland - Etwa 30 Minuten lang hat ein Vulkan auf einer neuseeländischen Insel
    Raoul im Südpazifik Lehm, Geröll und Dampf in die Luft geschleudert. Die Behörden
    begannen damit, mehrere Naturschützer, die in der Gegend arbeiteten, in Sicherheit
    zu bringen. Eine Person wird vermisst. Der Ausbruch auf der Insel rund 1000 Kilometer
    nördlich von Aukland hatte sich angekündigt, nachdem es am Sonntag auf der abgelegenen
    Inselgruppe der Karmadecs zu Erdbeben gekommen war. Dennoch befand sich ein Mitarbeiter
    der Naturschutzbehörde im Krater, als es zu dem Ausbruch kam.
    10.März 2006
    Madrid  - Ein Erdbeben der Stärke 4,5 auf der Richterskala hat am Freitagabend den
    Osten Spaniens erschüttert. Besonders heftig bebte die Erde in der Stadt Rincon de
    Ademuz nahe Valencia, wie das Nationale Geografische Institut mitteilte. Opfer oder
    Schäden waren zunächst nicht zu vermelden. Bei den Notrufzentralen gingen mehr als
    hundert Anrufe besorgter Bürger ein. Die Behörden warnten vor Nachbeben.
    28.Februar 2006
    Teheran  - Ein starkes Erdbeben hat den Süden des Iran erschüttert und mindestens 1400
    Häuser schwer beschädigt. Berichte über Opfer lagen zunächst nicht vor. Laut dem
    staatlichen iranischen Rundfunk erreichte das Beben eine Stärke von 5,6 auf der
    Richterskala; die Straßburger Erdbebenwarte gab die Stärke sogar mit 6,2 an. Das
    Zentrum des Bebens lag in der Nähe von Arsuijeh in der südiranischen Provinz Kerman.
    In der Region hatte es bei einem Erdbeben der Stärke 6,3 im Dezember 2003 rund
    31.000 Tote gegeben.
    22.Februar 2006
    Mosambik - Am Mittwoch hat gegen 23:19 Uhr MEZ (= 00:19 Uhr Ortszeit am Donnerstag) ein
    schweres Erdbeben Mosambik im Südosten Afrikas erschüttert. Das Beben erreichte nach
    Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 6,9 auf der Richter-Skala.
    Das Epizentrum lag bei der Stadt Maquecha, etwa 225 Kilometer südwestlich der
    Stadt Beira. Der Erdbebenherd befand sich etwa 10 Kilometer unter der Oberfläche.
    Meldungen über größere Schäden liegen derzeit noch nicht vor. Es handelt sich um
    das stärkste Erdbeben in der Region des Landes seit Beginn der Aufzeichnungen.                                                      
    18.Februar 2006
    Teheran - Bei einem starkem Erdbeben im Süden des Irans sind am Samstag mindestens
    neun Menschen verletzt worden. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Irna meldete, ereignete
    sich das Beben der Stärke 5,3 auf der Richter-Skala in der Provinz Kerman, rund 600
    Kilometer südöstlich der Hauptstadt Teheran. Die Verletzten seien in einem "befriedigenden
    Zustand", es sei Sachschaden in nicht genannter Größenordnung entstanden, meldete Irna weiter.
    14.Februar 2006
    Gauhati/Indien - Ein Erdbeben der Stärke 5,7 hat am Dienstag den indischen Unionsstaat
    Sikkim erschüttert. Der Erdstoß war in der gesamten Himalaya-Region im Nordosten Indiens
    zu spüren, Bewohner rannten in Panik auf die Straßen. Berichte über Verletzte lagen
    zunächst nicht vor. Ein Mitarbeiter der meteorologischen Behörde in Shillong im Staat
    Meghalaya sagte, das Zentrum des Bebens habe vermutlich in der Nähe der Grenze zu China
    gelegen.
    13.Februar 2006
    Ein leichtes Erdbeben hat es am vergangenen Freitag im Raum Jenbach im Tiroler
    Unterland gegeben. Dies teilte der Österreichische Erdbebendienst am Montag mit.
    Die Erdstöße ereigneten sich um 17.04 Uhr. Sie wiesen eine Richter-Magnitude von
    2,3 auf. Schäden an Gebäuden seien bei dieser Stärke nicht zu erwarten, hieß es.
    07.Februar 2006
    Anchorage - Auf einer unbewohnten Insel des US-Bundesstaats Alaska ist am Montag
    ein Vulkan ausgebrochen. Der Cleveland-Vulkan habe eine 6,7 Kilometer hohe Wolke aus
    Asche ausgespuckt, teilte das Vulkan-Beobachtungszentrum Alaskas mit. Das Zentrum
    löste angesichts des Ausbruchs des 1730 Meter hohen Vulkans die höchste Alarmstufe
    aus. Die Wolke aus Asche habe sich einer Höhe genähert, die den Flugverkehr
    beeinträchtigen könnte, erklärte Chris Waythomas von der Behörde U.S. Geological
    Survey. Die dem Cleveland am nächsten gelegene menschliche Siedlung ist das Dorf
    Nikolski mit 31 Einwohnern. Es liegt 72 Kilometer östlich des Vulkans. Dem
    Beobachtungszentrum zufolge gab es zuletzt im Jahr 2001 einen Ausbruch.
    03.Februar 2006
    Tokio - Der Nordosten Japans ist am Freitag von einem starken Erdbeben erschüttert worden.
    Der Erdstoß wurde von der Meteorologischen Behörde in Tokio mit einer Stärke von 5,9
    registriert. Sein Epizentrum habe 30 Kilometer unter dem Meeresgrund unmittelbar vor der
    Küste der Präfektur Ibaraki gelegen. Die Gefahr eines Tsunamis bestehe nicht. Nach
    Angaben der Polizei lagen zunächst keine Berichte über Schäden oder Verletzte vor.
    30.Januar 2006
    Der Vulkan Augustine in Alaska ist am Sonntag erneut ausgebrochen und hat mehrere Minuten
    lang Asche in die Luft gespuckt. Der Rauch stieg bis zu 15´000 Meter in den Himmel über
    der unbewohnten Vulkaninsel südwestlich von Anchorage, wie der Nationale Wetterdienst
    meldete. Ganz ungefährlich ist das Naturereignis allerdings nicht: Meteorologen
    warnten die Bewohner der südlich gelegenen Ortschaften vor dem Ascheregen. Und,
    wenn ein Vulkan Asche in die Luft spuckt, so hat das auch Folgen für den Luftverkehr:
    Die Fluggesellschaft Alaska Airlines sagte einen Passagier- und einen Frachtflug von
    Anchorage nach Kodiak ab. Andere Jets wurden in nördlicher und östlicher Richtung
    umgeleitet.
    27.Januar 2006
    Jakarta - Ein heftiges Erdbeben hat am Samstag (Ortszeit) den Osten Indonesiens
    erschüttert. Nach Angaben des Geologischen Dienstes der USA hatte das Beben die
    Stärke 7,7 auf der Moment-Magnitude. Die Erschütterungen in der Banda-See knapp
    200 Kilometer südlich der Stadt Ambon wurden dem Institut zufolge kurz vor 02.00
    Uhr morgens (kurz vor 18.00 Uhr MEZ am Freitag) registriert. Angaben über Schäden
    oder Verletzte lagen zunächst nicht vor.
    24.Januar 2006
    Bogota - Ein Erdbeben der Stärke 6,3 hat die Westküste von Kolumbien erschüttert.
    Das Zentrum des Erdstoßes am Montag lag nach Angaben der Seismologen in etwa 27
    Kilometer von der Stadt Jurado entfernt unter dem Meeresgrund des Pazifiks. Berichte
    über Schäden gab es nicht. Das Beben war auch in Panama zu spüren. Kolumbien gilt
    als seismologisch sensible Region. Bei einem Erdbeben nahe der Stadt Armenia kamen
    1999 1.170 Menschen ums Leben.
    17.Januar 2006
    Anchorage - Der Vulkan Augustine in Alaska hat sich erneut geregt und eine 13 000
    Meter hohe Rauchwolke ausgestoßen. Die Eruption wurde von einer Seismologin als «noch
    ein bisschen stärker» als mehrere Ausstöße in der vergangenen Woche eingestuft. Der
    seit fast 20 Jahren «schlafende» Vulkan hatte schon zuvor eine riesige Rauchsäule
    und Schwefelgeruch abgegeben. Das Observatorium im nördlichsten US-Bundesstaat
    verhängte Alarmstufe «rot». Damit wird vor einer unmittelbar bevorstehenden
    Eruption gewarnt.
    14.Januar 2006
    Anchorage - Der Vulkan Augustine in Alaska ist am Samstag erneut ausgebrochen. Meteorologen
    warnten etwa 16.000 Bewohner der südlich gelegenen Kenai-Halbinsel und der Kodiak-Insel
    vor einer Aschewolke. Der 1.240 Meter hohe Berg hatte bereits am Freitag fünf Mal
    Asche gespien. Alaska Airlines sagte 28 Flüge nach Anchorage und Fairbanks ab, auf
    Kenia wurden einige Schulen vorsorglich geschlossen. Asche kann vor allem bei Menschen
    mit Atembeschwerden zu gesundheitlichen Problemen führen. Eine Klinik auf der Halbinsel
    Homer ließ zusätzliche Luftfilter in der Belüftungsanlage einbauen. Zum ersten Mal
    nach 19 Jahren war der Vulkan am Mittwoch ausgebrochen, die Eruptionen waren da noch
    schwächer und kürzer als am Freitag.
    12.Januar 2006
    Anchorage - Am Mittwoch ist in Alaska der Vulkan Mount Augustine ausgebrochen. Experten
    haben schon seit Monaten damit gerechnet, die Eruption hatte sich durch zahlreiche
    Anzeichen angekündigt. Der Vulkan schleuderte Asche über 9.000 Meter hoch in die Atmosphäre.
    09.Januar 2006
    Athen  - Das schwere Seebeben der Stärke 6,9 hat Griechenland näher an den Norden
    Afrikas gebracht. «Die so genannte Griechische Platte ist nach unseren Schätzungen auf
    einmal um rund sechs Meter näher an Nordafrika gerückt», sagte der Geologieprofessor
    der Universität Athen, Eythymios Lekkas im Fernsehen. Im Durchschnitt näherten sich
    die beiden Platten jährlich nur um vier Zentimeter an. Die Behörden zogen nach dem
    Beben eine erste Schadensbilanz. Die meisten Gebäudeschäden wurden auf der Insel
    Kythera registriert.
    08.Januar 2006
    Athen - Am Sonntag hat gegen 12:35 Uhr MEZ ein schweres Erdbeben den Süden Griechenlands
    erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die
    Stärke 6,7 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum lag zwischen der Halbinsel Peloponnes
    und der Insel Kreta unter dem Mittelmeer bei der Insel Kythira und damit knapp 200
    Kilometer südlich der griechischen Hauptstadt Athen. Der Erdbebenherd befand sich
    etwa 35 bis 40 Kilometer unter der Oberfläche. Es gab Schäden und Verletzte.
    04.Januar 2006
    Mexiko -  Am Mittwoch hat gegen 09:32 Uhr MEZ (= 01:32 Uhr Ortszeit) ein schweres
    Erdbeben den Norden Mexikos erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des
    amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 6,7 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum
    lag etwa 90 Kilometer nordöstlich der Stadt Santa Rosalía auf der mexikanischen
    Halbinsel Baja California. Der Erdbebenherd befand sich etwa 10 Kilometer unter
    der Oberfläche. Über größere Schäden ist noch nichts bekannt.
    02.Januar 2006
    Washington - Die Region um die Fidschi-Inseln im Südpazifik ist von einem schweren
    Erdbeben erschüttert worden. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 7,1 habe rund
    100 Kilometer nördlich der Insel Ndoi gelegen, teilte das US-Erdbebeninstitut auf
    seiner Webseite mit. Über mögliche Opfer oder Schäden wurde zunächst nichts bekannt.
    Der Erdstoß habe sich in einer Tiefe von knapp 600 Kilometern ereignet. Wie CNN
    berichtete, wurde eine zunächst für die US-Westküste herausgegebene Tsunami-Warnung
    von den Behörden wieder zurückgezogen.
    02.Januar 2006
    Am Montag hat gegen 07:11 Uhr MEZ ( 05:11 Uhr Ortszeit) ein schweres Seebeben den
    Meeresboden unter dem Südatlantik erschüttert. Das Beben erreichte nach Angaben des
    amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,3 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum
    lag etwa 345 Kilometer südöstlich von Bristol Island in den South Sandwich Islands.
    Der Erdbebenherd befand sich etwa 10 Kilometer unter der Oberfläche. Derzeit sind
    keinerlei Auswirkungen des Bebens bekannt.