|
In Zusammenarbeit mit VolcanoDiscovery
|
San Diego - Ein Erdbeben der Stärke 5,8 hat am Mittwoch das Grenzegebiet von Kalifornien und Mexiko erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) etwa 30 Kilometer südöstlich der mexikanischen Grenzstadt Mexicali. Es folgten mehrere Nachbeben, darunter eines der Stärke 4,9. Im 160 Kilometer westlich gelegenen kalifornischen San Diego wankten Häuser. Berichte über Verletzte oder Sachschäden lagen vorerst nicht vor. 26. Dezember 2009 Jakarta - Fünf Jahre nach der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean hat sich vor der Küste Indonesiens ein schweres Erdbeben ereignet. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es nach dem Erdstoß der Stärke 6,0 am Samstag zunächst nicht. Sein Zentrum lag fast 60 Kilometer unter dem Meeresboden und damit zu tief, um einen Tsunami auszulösen, wie Meteorologen mitteilten. Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte 2.700 Kilometer östlich von Jakarta und 270 Kilometer nördlich der Stadt Saumlaki. Einwohnern zufolge fiel dort der Strom aus, bei den Menschen brach Panik aus. Ein Erdbeben der Stärke 7,6 westlich der indonesischen Insel Sumatra kostete Ende September Hunderte Menschen das Leben. Dem Tsunami am zweiten Weihnachtstag 2004 fielen rund 230.000 Menschen zum Opfer. 25. Dezember 2009 Jakarta - Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat am Morgen die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Bislang gibt es keine Berichte über Verletzte oder Schäden. Das Epizentrum lag in der Nähe der Mentawai-Inseln - südöstlich von Sumatra - in zehn Kilometer Tiefe. Wenig später gab es ein starkes Nachbeben. Ende September waren bei einem Beben der Stärke 7,6 auf Sumatra Tausende Menschen ums Leben gekommen. 24. Dezember 2009 Manila - Auf den Philippinen hat der aktivste Vulkan des Landes Mayon am Donnerstag erneut große Mengen <dfn title="vulkanische Asche: Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.">Asche</dfn> und Lava gespuckt. Anwohner sind aus den Gefahrenzonen in Sicherheit gebracht worden und fürchten um ihr Hab und Gut. Ihre Dörfer könnten bei einem möglichen großen Ausbruch untergehen. Ein «gefährlicher und explosiver» Ausbruch könne unmittelbar bevorstehen, warnte das nationale Vulkan-Institut. Dafür sprächen die gemessenen Erschütterungen. «Es gibt mehr <dfn title="vulkanische Asche: Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.">Asche</dfn>-Explosionen als in den vergangenen Tagen und das könnte der Beginn größerer Eruptionen sein», sagte Sprecher Eduardo Laguerta. Die Lavaströme ergießen sich bereits fünf Kilometer hangabwärts. Nach seinen Angaben hat der Mayon in den vergangenen zehn Tagen 20 Millionen Kubikmeter Lava produziert. Der 2472 Meter hohe Mayon rund 360 Kilometer südöstlich von Manila ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Seit 1616 ist er etwa 50 Mal ausgebrochen, zuletzt 2006. Die stärkste bekannte Eruption trug sich 1814 zu, seinerzeit starben 1200 Menschen. 22. Dezember 2009 Nikosia - Ein Erdbeben der Stärke 4,9 hat am Dienstag die Mittelmeerinsel Zypern erschüttert. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Das Beben ereignete sich nach Angaben der geologischen Behörde Zyperns um 08.06 Uhr 70 Kilometer vor dem nördlichen Küstenort Polis Chrysochous in 30 Kilometern Tiefe. Der Erdstoß war nach Angaben der Behörde sowohl in den Badeorten Paphos und Larnaka als auch in der Hauptstadt Nikosia zu spüren. 21. Dezember 2009 Manila - Nach neuen Erdbeben am philippinischen Vulkan Mayon ist die Furcht vor einem unmittelbar bevorstehenden Ausbruch weiter gestiegen. Anwohner berichteten in der Nacht zum Montag über lautes Rumoren und rund 2000 Erdstöße. Das deutet nach Ansicht des nationalen Instituts für Vulkanologie und Seismologie auf steigendes Magma hin. Die Behörden bereiten sich auf die Evakuierung von bis zu 120 000 Menschen vor. Die Region am Fuße des Vulkans - er gilt wegen seines perfekten konischen Kegels als beliebtes Fotomotiv - wurde bereits vor Tagen zur Gefahrenzone erklärt. Bisher wurden 45 000 Menschen in Sicherheit gebracht. 18. Dezember 2009 San Francisco - Wissenschaftler haben in 1.200 Metern Tiefe unter der Meeresoberfläche den Ausbruch eines Vulkans aufgezeichnet. Ein Unterwasserroboter nahm die Bilder von Blasen geschmolzener Lava im Mai während einer Expedition im Pazifik in der Nähe von Samoa auf. Das hochauflösende Video wurde am Donnerstag bei einer Konferenz in San Francisco vorgestellt. Es sei wie ein Feuerwerk unter Wasser gewesen, sagte der Marinegeologe Bob Embley von der nationalen ozeanischen und atmosphärischen Behörde (NOAA). Da der Wasserdruck in solch großer Tiefe die Wucht der Explosionen dämpfe, habe sich der Roboter den Eruptionen bis auf wenige Meter nähern können. Die Forscher hoffen, dass die gewonnenen Bilder, Daten und Proben neue Erkenntnisse über die Entstehung der Erdkruste liefern. Außerdem könnten sie helfen zu verstehen, warum bestimmte Meereslebewesen in extremen Lebensräumen überleben und gedeihen. Zu sehen waren spektakuläre Aufnahmen von glühend roten Lavablasen, die aus dem Vulkan herausgeschleudert werden und eine rauchartige Schwefelwolke freisetzen. Beim Zusammentreffen mit dem kalten Meereswasser gefriert die Lava praktisch sofort, und das schwarze Gestein sinkt auf den Meeresboden. Etwa 80 Prozent der Vulkanaktivität auf der Erde findet unter Wasser statt. Es war das erste Mal, dass Wissenschaftler Zeugen eines Vulkanausbruchs in solch großer Tiefe waren. 17. Dezember 2009 Madrid - Ein starkes Erdbeben hat am Donnerstag Portugal sowie Teile von Spanien und Marokko erschüttert. Nach Angaben des portugiesischen Meteorologie-Instituts hatten die Erdstöße die Stärke 6,0. Menschen kamen nicht zu Schaden. Es wurden auch keine Gebäudeschäden gemeldet. Das Beben hatte sein Epizentrum im Atlantischen Ozean mehr als 100 Kilometer südwestlich der portugiesischen Stadt Faro. Die Erdstöße waren in Portugal fast im ganzen Land bis hinauf in den Norden zu spüren. In Spanien machten sie sich vor allem in den andalusischen Metropolen Huelva, Sevilla und Cordoba bemerkbar. Zahlreiche Bewohner, die von den nächtlichen Erschütterungen aus dem Schlaf gerissen worden waren, riefen besorgt bei den Rettungsdiensten an. In Marokko waren die Erdstöße vor allem in den Städten Rabat, Casablanca und Tanger zu spüren. Das Beben wurde um 2.37 Uhr (MEZ) registriert. Es folgten wenigstens acht schwächere Nachbeben. Nach US-Angaben lag das Epizentrum zehn Kilometer tief. Spanische Stellen sprachen sogar von einer Tiefe von 58 Kilometern. Auch die genaue Stärke des Bebens war zunächst unklar: Das spanische Geografie-Institut bezifferte sie auf 6,3, die US-Beobachtungsstelle USGS ging von einer Stärke von 5,7 aus und das zuständige Institut in Marokko von 5,5. Der Atlantik südwestlich von Portugal gilt als ein erdbebengefährdetes Gebiet. Erst im Februar 2007 hatten sich dort Erdstöße von etwa derselben Stärke ereignet. Auch damals waren keine Schäden entstanden. Experten wiesen darauf hin, dass bei dieser Art von Beben keine Gefahr von Tsunamis bestehe. 08. Oktober 2009 Wellington - Eine Serie schwerer Erdbeben hat im Südpazifik Zehntausende Inselbewohner in Angst und Schrecken versetzt. Für Inselstaaten wie Vanuatu, die Salomonen-Inseln und Tuvalu wurde Tsunami-Alarm ausgelöst. Die Killerwellen blieben aber aus, die Warnung wurde aufgehoben. Nach Angaben von Experten zeigten erste Messdaten nur einen geringen Anstieg des Meeresspiegels. Erst vor einer guten Woche hatte ein Beben der Stärke 8,3 vor den Samoa-Inseln einen Tsunami ausgelöst, der mehr als 150 Menschen in den Tod riss. Mehr Infos zum Beben: http://earthquake.usgs.gov/eqcenter/recenteqsww/Quakes/us2009mlcs.php 04. Oktober 2009 Alaska - In Alaska ist der Vulkan «Mount Cleveland» auf der unbewohnten Aleuten-Insel Chuginadak ausgebrochen. Der Vulkan hat am Freitagmorgen nach Angaben der Vulkanwarte des US-Bundesstaates eine etwa sechs Kilometer grosse <dfn title="vulkanische Asche: Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.">Asche</dfn>-Wolke ausgestossen. Weitere Eruptionen würden erwartet, hiess es weiter. Deshalb stehe der Vulkan unter besonderer Beobachtung. Der «Mount Cleveland» ist der grösste Vulkan der Insel im westlichen Teil des Festlands. Er ist 13 Kilometer vom benachbarten Vulkan «Mount Tana» entfernt und ist einer der aktivsten Vulkane der Kette. 03. Oktober 2009 Taipeh/Lone Pine - Die Erdbebenzone rund um den Pazifik kommt nicht zur Ruhe. Mehrere Beben erschütterten am Wochenende die Region vor der Ostküste Taiwans und den Osten Kaliforniens. Menschen kamen offenbar nicht zu Schaden. Das Beben vor Taiwan erreichte nach Angaben des Wetterdienstes eine Stärke von 6,3. Das Zentrum lag rund 20 Kilometer östlich der Region Hualien. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgelöst, die Behörden riefen die Anwohner der Küstengebiete aber zur Wachsamkeit auf. In Kalifornien erschütterten mehrere Erdstöße die Region Inyo, die bereits seit Donnerstag wiederholt gebebt hat. Die US-Erdbebenwarte registrierte am Samstag Stöße bis zu einer Stärke von 4,5. 02. Oktober 2009 Samoa - Vor der Küste von Tonga und Samoa im Pazifik hat sich ein Erdebeben der Stärke 6,3 ereignet. Das teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik auf Hawaii gab zunächst keine Flutwellen-Warnung aus. Erst am Dienstag waren die Samoa-Inseln nach einem Erdbeben der Stärke 8,0 von einem Tsunami überflutet worden. Dabei kamen kamen in Samoa, Amerikanisch-Samoa und Tonga nach vorläufigen Angaben 148 Menschen ums Leben. 02. Oktober 2009 Jakarta - Nach dem schweren Erdbeben auf Sumatra ziehen Bergungshelfer immer mehr Leichen aus den Trümmern. Offiziell sind bisher 777 Menschen tot geborgen worden. Außerdem wurden 2100 Menschen teils lebensgefährlich verletzt. Die Vereinten Nationen hatten gestern schon von mindestens 1100 Toten gesprochen. Im Moment kämpfen sich Rettungsmannschaften auch zu entlegeneren Regionen des Erdbebengebiets vor. Fernsehbilder zeigen entlang den Straßen kilometerweit zerstörte Häuser. 30. September 2009 Jakarta - Bei dem schweren Erdbeben vor der indonesischen Insel Sumatra sind am Mittwoch nach Angaben der Behörden mindestens 75 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Mitarbeiterin der deutschen Hilfsorganisation Help, Nicola Breunig, der dpa am Telefon mitteilte, schließen örtliche Medien nicht aus, dass hunderte Menschen gestorben sind. Außerdem sei von tausenden beschädigten Gebäuden in Padang, der Hauptstadt West-Sumatras, die Rede.Die Erdstöße gegen 12.15 Uhr (MESZ) am Mittwoch hatten die Stärke 7,6. 22 Minuten später gab es ein Nachbeben der Stärke 6,2. Das Zentrum des Bebens lag vor der Westküste der indonesischen Insel, etwa 45 Kilometer nordwestlich von Padang.Mehr Infos zum Beben: http://earthquake.usgs.gov/eqcenter/recenteqsww/Quakes/us2009mebz.php 30. September 2009 Samoa - Nach einem schweren Seebeben im Pazifik hat ein verheerender Tsunami auf den Samoa-Inseln und Tonga mehr als hundert Menschen in den Tod gerissen. Nach Augenzeugenberichten wurden ganze Dörfer und Ferienanlagen von bis zu siebeneinhalb Meter hohen Flutwellen weggespült. Ausgelöst wurde der Tsunami durch ein Seebeben der Stärke 8,0 vor der Küste Samoas. Die Flutwellen rissen nach Behördenangaben mindestens 113 Menschen in den Tod: 84 Tote wurden allein aus Samoa gemeldet, mindestens 22 aus dem benachbarten Amerikanisch-Samoa. Auf Tonga starben mindestens sieben Menschen. Dutzende weitere gelten als vermisst. Die Behörden rechneten mit einem Anstieg der Opferzahlen. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes wurden auf den Samoa-Inseln mindestens zwei Berliner leicht verletzt. Sie seien ärztlich behandelt und wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ein einheimischer Journalist berichtete von verheerenden Zerstörungen im Süden und Südosten Samoas. Ganze Küstendörfer seien von den Wassermassen fortgerissen worden, vermutlich seien Tausende Menschen obdachlos geworden. Samoas Hauptstadt Apia wurde evakuiert. Regierungschef Tuilaepa Sailele Malielegaoi äußerte sich bestürzt. US-Präsident Barack Obama erklärte Amerikanisch-Samoa mit seinen rund 65.000 Einwohnern zum Katastrophengebiet und machte damit Bundesmittel für Nothilfen frei. Die EU stellte dem Internationalen Roten Kreuz eine Soforthilfe von 150.000 Euro für medizinische Hilfe, Trinkwasserversorgung und Notunterkünfte bereit. Caritas International entsandte ein Hilfsteam und rief zu Spenden auf. Auch Neuseeland und Australien kündigten Unterstützung an. Der Tsunami wurde laut der US-Erdbebenwarte USGS am Dienstagmorgen (Ortszeit) von einem schweren Seebeben der Stärke 8,0 ausgelöst, dessen Epizentrum rund 200 Kilometer südwestlich von Apia in 18 Kilometern Tiefe unter dem Meer lag. Die anschließende Flutwelle breitete sich bis an die tausende Kilometer entfernte japanische Küste aus. 29. September 2009 Wellington - Ein schweres Erdbeben hat am Dienstag mehrere Inseln in der Südsee erschüttert und einen Tsunami ausgelöst. Die Flutwelle zerstörte nach einem Bericht von Radio-Neuseeland einige Dörfer auf besonders niedrig gelegenen Inseln vor Samoa. Das Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii warnte auch vor Riesenwellen in Tonga, Tuvalu, Kiribati, auf den Salomonen-Inseln und auf Neuseeland. Die US-Geologiebehörde stufte die Stärke des Bebens auf 8,0 hoch. Das Tsunami-Warnzentrum sprach von 8,3. Ob der Tsunami das Ausmaß der Naturkatastrophe vom 26. Dezember 2004 erreichen wird, war am Dienstagabend unklar. Vor fünf Jahren waren in Südostasien mehr als 230 000 Menschen ums Leben gekommen. Das Beben ereignete sich um 19.48 Uhr MESZ. Das entspricht 06.48 Ortszeit. Ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde auf Samoa berichtete, dass mehrere Häuser beschädigt wurden. Angaben über Verletzte lagen ihm zunächst nicht vor. Das Beben ereignete sich rund 200 Kilometer südwestlich von Samoa, 2600 Kilometer nordöstlich von Neuseeland.Mehr Infos zum Beben: http://earthquake.usgs.gov/eqcenter/recenteqsww/Quakes/us2009mdbi.php Apia/Samoa 2 Zusammenfassung - Nach einem starken Seebeben im Südwestpazifik ist am Dienstag eine Tsunami-Warnung herausgegeben worden. Das Beben der Stärke 7,9 ereignete sich um 06.48 Uhr Ortszeit (19.48 Uhr MESZ) in der Nähe des Inselstaates Samoa in 35 Kilometern Tiefe unter dem Meeresboden, wie die amerikanische Erdbebenwarte USGS mitteilte. Die Tsunami-Warnung galt für die gesamte Region von Samoa bis nach Neuseeland. An der Westküste der USA wurde keine Flutwelle erwartet. Das Zentrum des Bebens lag laut USGS in der Mitte zwischen dem Inselstaat Samoa, der den westlichen Teil der Samoainseln umfasst, und deren östlichem Teil, der zu den USA gehört. 29.September 2009 Südpazifik - Wie soeben berichtet wurde, hat sich um 19.48 Uhr deutscher Zeit ein schweres Seebeben im Südpazifik ereignet. Das Beben hatte nach ersten Informationen eine Stärke zwischen 7,8 und 7,9 auf der nach oben offenen Richter-Skala. Es bestehe derzeit die Gefahr von Tsunamis, da diese bei Beben dieser Stärke theoretisch ausgelöst werden können. Das Erdbeben ereignete sich in etwa einer Tiefe von fünf Kilometern. Das Epizentrum soll sich in der Nähe des Inselstaats Samoa befinden. Mehr Infos zum Thema unter: http://earthquake.usgs.gov/eqcenter/recenteqsww/Quakes/us2009mdbi.php 12. September 2009 Caracas - Ein Erdbeben der Stärke 6,2 hat weite Teile Venezuelas erschüttert. Informationen über etwaige Schäden oder Opfer liegen bislang nicht vor. Nach Behördenangaben lag das Epizentrum im Norden des südamerikanischen Landes, etwa 100 Kilometer von der Hauptstadt Caracas entfernt. Die Erschütterungen seien in mehreren Bundesstaaten zu spüren gewesen. In Caracas liefen die Menschen verängstigt auf die Straße. Mehr Infos zum Beben: http://earthquake.usgs.gov/eqcenter/recenteqsww/Quakes/us2009llbc.php 10. September 2009 Koblenz - Im vorderen Westerwald hat es am Donnerstag ein leichtes Erdbeben gegeben. Nach Angaben der Erdbebenstation der Universität Köln habe die Erschütterung einen Wert von 2,7 auf der Richterskala gehabt. Das Epizentrum habe bei Eitelborn (Westerwaldkreis) gelegen. 08. September 2009 Moskau - Ein schweres Erdbeben hat am frühen Morgen die Kaukasusregion erschüttert. Wie das europäische Erdbebenzentrum EMSC mitteilte, erreichten die Erdstöße eine Stärke von 6,1. Das Epizentrum habe etwa 150 Kilometer nordwestlich der georgischen Hauptstadt in rund 10 Kilometern Tiefe gelegen. Über Schäden oder Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. 07. September 2009 Managua - Der Vulkan San Cristobal in Nicaragua ist zum ersten Mal seit drei Jahren wieder aktiv. Der 1.745 Meter hohe Berg spie <dfn title="vulkanische Asche: Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.">Asche</dfn> und eine Gaswolke in die Luft. Für etliche Bezirke im Umfeld des Vulkans wurde nach Angaben des Zivilschutzes am Sonntag der Alarmzustand ausgerufen. Verletzt wurde aber niemand, auch Schäden wurden nicht gemeldet. Der San Cristobal liegt rund 110 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Managua nahe der Grenze zu Honduras 02. September 2009 Ein schweres Erdbeben hat in Indonesien nach Angaben des Katastrophenschutzes mindestens 33 Menschen in den Tod gerissen. Der Erdstoß der Stärke 7,0 brachte auf der Insel Java zahlreiche Gebäude zum Einsturz und löste Panik aus. In der Hauptstadt Jakarta schwankten die Wolkenkratzer rund eine Minute lang. Nach Angaben des Krisenzentrums im Gesundheitsministerium starben insgesamt 33 Menschen, mehr als 300 weitere wurden verletzt. Darüber hinaus gebe es noch 40 Vermisste. Die meisten Opfer seien von den Trümmern ihrer einstürzenden Häuser erschlagen oder von Erdrutschen begraben worden, sagte Katastrophenschutzchef Priyadi Kardono AFP. Aus Angst vor Nachbeben hätten allein in der Stadt Cianjur 5000 Menschen ihre Häuser verlassen. Das Beben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS die Stärke 7,0, das Epizentrum lag weniger als 200 Kilometer südlich von Jakarta in 49 Kilometern Tiefe unter der Erdoberfläche. Nach Angaben des indonesischen Wetterdienstes löste der Erdstoß eine leichte Flutwelle aus, die jedoch nur 20 Zentimeter hoch war. Eine vorübergehende Tsunami-Warnung wurde nach kurzer Zeit aufgehoben. 19. August 2009 Anchorage - Ein Erdbeben hat am Mittwoch Teile des US-Staates Alaska erschüttert. Der Erdstoß der Stärke 5,0 brachte Gebäude in der Hauptstadt Anchorage und anderen Ortschaften ins Wanken. Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor. Das Zentrum des Bebens lag 50 Kilometer westlich von Anchorage und mehr als 50 Kilometer unter der Erdoberfläche, wie das Tsunami-Warnzentrum für die Westküste und Alaska mitteilte. Ein Tsunami wurde nicht ausgelöst. Alaska liegt in einer seismisch aktiven Zone und wird immer wieder von Erdbeben getroffen, die aber zumeist schwach und nicht zu spüren sind. 1964 ereignete sich dort jedoch das stärkste Erdbeben in der Geschichte Nordamerikas: Bei dem Beben der Stärke 9,2 und dem anschließenden Tsunami kamen insgesamt 121 Menschen ums Leben. 10. August 2009 Tokio - Durch ein Erdbeben der Stärke 6,5 sind in Zentraljapan Dutzende von Menschen verletzt worden. In der betroffenen Provinz Shizuoka stürzten Mauern um, Teile von Straßenbelägen brachen weg. Zwei Atommeiler wurden automatisch abgeschaltet. Dem Sender NHK zufolge wurden mindestens 81 Menschen verletzt. Auch vor der Inselgruppe der Andamanen und Nikobaren im Indischen Ozean hatte die Erde mit einer Stärke von 7,6 gebebt. Tsunami-Warnungen wurden später zurückgenommen 05. August 2009 Bukarest - Ein Erdbeben der Stärke 5,6 hat am Mittwoch die Schwarzmeerregion in Rumänien und Bulgarien erschüttert. Das Zentrum lag 20 Kilometer unter dem Meeresboden vor der Küste der rumänischen Ortschaft Mangalia, wie der Leiter des rumänischen Instituts für Geophysik, Mircea Radulian, mitteilte. Das Beben sei im 50 Kilometer entfernten Constanta ebenso zu spüren gewesen wie in der 250 Kilometer entfernten Hauptstadt Bukarest. 03. August 2009 Mexiko - Mehrere Erdbeben haben die Küste Mexikos erschüttert. Das stärkste der vier Erdbeben habe gegen 11.00 Uhr (Ortszeit) eine Stärke von 6,9 erreicht, teilte die US-Erdbebenwarte (Geological Survey) mit. Das Epizentrum dieses Bebens habe 122 Kilometer nordöstlich von Santa Isabel im Bundesstaat Baja California gelegen. Berichte von Schäden lagen zunächst nicht vor. Den Angaben zufolge bestand keine unmittelbare Gefahr von Flutwellen. Das Erdbeben war auch in den USA spürbar. 05. Mai 2009 Schopfheim - Ein Erdbeben der Stärke 4,5 hat am frühen Morgen den Süden Baden-Württembergs erschüttert. Wie das Landesamt für Geologie in Freiburg mitteilte, lag das Epizentrum in Tegernau im Schwarzwald. Über Schäden oder Verletzte ist noch nichts bekannt. Das Beben sei im Umkreis von rund 100 Kilometern spürbar gewesen und habe 0,61 Sekunden angedauert, hieß es. 01. Mai 2009 Kamschatka - Der Vulkan Schiwelutsch auf der fernöstlichen Kamtschatka-Halbinsel, der seit etwa einer Woche wieder aktiver wurde, hat am Freitag eine Aschewolke in eine Höhe von bis zu 5000 Meter gespuckt. Das teilte ein Mitarbeiter der Kamtschatka-Filiale des Geophysikalischen Dienstes der Russischen Akademie der Wissenschaften Journalisten in Petropawlowsk-Kamtschatski mit. In den zurückliegenden 24 Stunden seien um den Vulkan mehr als 80 lokale Erdbeben registriert worden. Der Krater des 3300 Meter hohen Berges bekam dabei einen Riss, durch den glühheiße Lava in den Tal fließt. Die Aschewolke ist mittlerweile mehr als 100 Kilometer lang geworden. Der Schiwelutsch-Vulkan war im Dezember 2006 ausgebrochen. Damals spie er eine dicke Schicht gelber <dfn title="vulkanische Asche: Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.">Asche</dfn> auf die etwa 30 Kilometer entfernte Siedlung Klutschi. Von Schiwelutsch niedergegangene Schlammlawinen blockierten bislang mehrmals eine naheliegende Verkehrsstraße. Ansonsten besteht für die benachbarten Ortschaften keine Gefahr. Fluggesellschaften werden gewarnt, wenn Aschewolken zu hoch steigen und die Flugsicherheit beeinträchtigen können. 27. April 2009 Mexiko - Mexiko ist von einem Erdbeben erschüttert worden. Wie der Geologische Dienst der USA (USGS) mitteilte, ereignete sich das Beben der Stärke 5,6 um 11.46 Uhr Ortszeit (18.46 Uhr MESZ) rund 80 Kilometer nordöstlich von Acapulco im Bundesstaat Guerrero, Berichte über Opfer oder größere Sachschäden gab es zunächst nicht. Die Erdstöße waren auch in Mexiko-Stadt zu spüren. 25. April 2009 Bukarest - Ein mittelschweres Erdbeben hat am Samstag den Osten Rumäniens erschüttert. Zunächst lagen keine Berichte über Opfer oder Schäden vor. Nach Angaben des Rumänischen Instituts für Geophysik ereignete sich das Beben der Stärke 5,3 gegen 20.25 Uhr Ortszeit in der Provinz Vrancea, rund 120 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bukarest. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von 120 Kilometern. 24. April 2009 Jakarta - In Zentralindonesien ist ein Vulkan ausgebrochen und speit <dfn title="vulkanische Asche: Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.">Asche</dfn> und Lava in den Himmel. Für die Bevölkerung in der Nähe des Mount Slamet bestehe aber keine unmittelbare Gefahr, erklärten die Behörden am Freitag. Der Alarm wurde auf die zweithöchste Stufe angehoben. Eine offizielle Anweisung zu Evakuierungen gab es nicht, Ortsansässige und Wanderer wurden jedoch aufgefordert, sich von der Spitze des etwa 2.430 Meter hohen Berges fernzuhalten. 17. April 2009 Kabul - Bei zwei dicht aufeinanderfolgenden Erdbeben sind im Osten Afghanistans mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Wie Staatspräsident Hamid Karsai erklärte, erschütterte das erste Beben mit der Stärke 5,4 die Provinz Nangarhar kurz nach Mitternacht. Wenige Stunden später habe es in der Region im Hindukusch-Gebirge ein Nachbeben mit der Stärke 5,1 gegeben. Mindestens 50 weitere Menschen wurden durch herabstürzende Trümmer verletzt. Rettungskräfte suchen nach weiteren Opfern, hieß es. 07. April 2009 Rom - Die Zahl der Toten durch das verheerende Erdbeben in Mittelitalien ist auf 179 gestiegen. Etwa 40 der Opfer müssten noch identifiziert werden, berichtete das Koordinierungszentrum der Rettungsmannschaften am Dienstag in der Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila. 34 Menschen wurden auch 30 Stunden nach dem Beben der Stärke 5,8 bis 6,2 noch vermisst. Etwa 1500 Menschen wurden verletzt, 17 000 sind obdachlos. Zahlreiche Nachbeben erschweren die Rettungs- und Bergungsarbeiten rund um L'Aquila. Seit dem starken Erdstoß am frühen Montagmorgen wurden etwa 280 Nachbeben gezählt, das kräftigste erreichte am Dienstagmorgen die Stärke 4,8. In ihrem Wettlauf gegen die Zeit haben die knapp 2000 in den Abruzzen eingesetzten Helfer manchmal auch Glücksmomente. Knapp 24 Stunden nach dem Beben bargen sie in der Nacht in L'Aquila eine 24-jährige Studentin lebend aus den Trümmern ihres Hauses. In dem Ort Onna vor den Toren von L'Aquila stieg die Zahl der Opfer stark an, 39 der etwa 250 Einwohner kamen durch das Beben um. Die bergige Gegend erschwert den Einsatz von Kränen. Viele ohne Obdach haben die Nacht in ihren Autos verbracht, während andere seit Montag in Unterkünfte an der nahe gelegenen Adria-Küste gebracht werden. 06. April 2009 Rom - Ein schweres Erdbeben in den italienischen Abruzzen hat in der Nacht mindestens 92 Menschen in den Tod gerissen. Am schlimmsten zerstört wurde die Stadt L'Aquila 90 Kilometer nordöstlich von Rom. Nach Angaben von Regierungschef Silvio Berlusconi wurden mindestens 1500 Menschen verletzt, mehr als 50.000 wurden obdachlos. Das Erdbeben der Stärke 6,2 ereignete sich gegen 03.30 Uhr nachts und dauerte etwa 30 Sekunden. Das Epizentrum lag unter der Regionalhauptstadt L'Aquila in fünf Kilometern Tiefe. Dächer brachen über den Schlafenden zusammen, zahlreiche Menschen wurden unter Trümmern verschüttet. Die Rettungskräfte suchten mit Spürhunden in den Schuttmassen nach Überlebenden. Sie rechneten mit einem Steigen der Opferzahl. Berlusconi erklärte den nationalen Notstand. Bis zum Abend werde ein Zeltlager für bis zu 20.000 Betroffene aufgebaut, kündigte der Regierungschef in L'Aquila an. Niemand werde seinem Schicksal überlassen. Nach Angaben von Innenminister Roberto Maroni wurden rund 1500 Feuerwehrleute und 200 Polizisten zur Verstärkung ins Erdbebengebiet geschickt. Vor dem Krankenhaus von L'Aquila mussten Verletzte unter freiem Himmel behandelt werden, die Notaufnahme war überfüllt. Nur ein einziger Operationssaal stand dort zur Verfügung. Die Universitätsklinik der Stadt musste wegen Einsturzgefahr gesperrt werden. Die am schwersten Verletzten wurden per Hubschrauber in benachbarte Krankenhäuser transportiert. Das Erdbeben sei wie "die Apokalypse" gewesen, berichtete die Überlebende Maria Francesco aus L'Aquila. Ihr Haus sei vollständig eingestürzt, nichts sei mehr übrig. Schon seit drei Monaten habe es immer wieder Erdstöße in der Region gegeben, dennoch hätten die Behörden nichts unternommen. Besonders betroffen war das historische Stadtzentrum von L'Aquila mit seinen engen Gassen und Renaissance-Gebäuden. Tausende Bewohner der 60.000-Einwohner-Stadt flüchteten aus Angst vor Nachbeben auf die Straßen. Das Beben war in ganz Mittelitalien zu spüren, von der Adriaküste bis zum Thyrrenischen Meer. In Italien besteht hohe Erdbebengefahr, da das Land am Zusammenstoß zweier tektonischer Platten liegt. Im Oktober 2002 kamen bei einem Erdbeben in dem mittelalterlichen Dorf San Giuliano di Puglia 30 Menschen durch ein Erdbeben ums Leben. Mehr Infos zum Erdbeben: http://earthquake.usgs.gov/eqcenter/recenteqsww/Quakes/us2009fcaf.php 23. März 2009 Alaska - Nach 20 Jahren ist einer der größten noch aktiven Vulkane Alaskas wieder ausgebrochen. Wie das Vulkan-Überwachungszentrum des US-Bundesstaates (AVO) mitteilte, stieß der Mount Redoubt in der Nacht eine riesige Aschewolke aus. Der Ausbruch richtete zunächst keine Schäden an, allerdings behinderten <dfn title="vulkanische Asche: Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.">Asche</dfn> und Rauch in der Luft den Flugverkehr. Die erste Eruption ereignete sich den Angaben zufolge am späten Sonntagabend, gefolgt von sechs weiteren mächtigen Ausbrüchen am Montag. Die <dfn title="vulkanische Asche: Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.">Asche</dfn> sei dabei in bis zu 15.250 Meter Höhe geblasen worden, teilte das AVO mit, das alle 44 Vulkane Alaskas überwacht. Der 3108 Meter hohe Mount Redoubt liegt rund 150 Kilometer südwestlich von Anchorage, der mit 280.000 Einwohnern größten Stadt des Bundesstaates. Die Aschewolke trieb am Montag in Richtung Norden auf Anchorage zu. Die Stadt sei aber nicht direkt gefährdet, teilten die Behörden mit. Anchorage ist wegen des Vulkans bereits seit Ende Januar in Alarmbereitschaft. Die Fluggesellschaft Air Alaska teilte auf ihrer Internetseite mit, wegen der Aschewolke als Vorsichtsmaßnahme einige Flüge gestrichen zu haben. Zuletzt war der Mount Redoubt 1989 ausgebrochen. Damals erstickte die Aschewolke alle vier Triebwerke einer Boeing 747 der Fluglinie KLM. Der Pilot konnte die Motoren jedoch wieder in Gang bringen und das Flugzeug sicher in Anchorage landen. 20. März 2009 Nuku'Alofa - Ein heftiger Erdstoß der Stärke 7,9 hat am Freitag die Tonga-Inseln erschüttert. Eine Tsunami-Warnung für den gesamten Pazifik wurde nach fünf Stunden wieder aufgehoben. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen nicht vor. Das Zentrum des Erdstoßes lag zehn Kilometer unter dem Meeresboden etwa 200 Kilometer südsüdöstlich von Nuku'Alofa, der Hauptstadt von Tonga, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte. Angesichts der Stärke des Bebens sei es erstaunlich, dass niemand verletzt worden sei und auch sonst keine Schäden entstanden seien, sagte der Polizeichef des Inselstaats, Chris Kelly. «Häuser und Bäume haben geschwankt, und der Boden erzitterte.» Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik löste sofort Alarm aus fpr Tonga und weitere Inseln der Region, darunter Fidschi, Samoa, Niue, Kermadec und Wallis-Futuna. Die Messstationen registrierten einen Anstieg des Meeresspiegels, die befürchtete Riesenflutwelle blieb aber aus. Auch auf Hawaii wurde ein Anstieg des Meeresspiegels beobachtet, mehrere Stunden lang blieb die Strömung ungewöhnlich stark. Die rund 170 Tonga-Inseln liegen im pazifischen Feuerring mit besonders intensiver geologischer Aktivität. Am Montag ist auf dem Meeresgrund bei Tonga auch ein Vulkan ausgebrochen. Gewaltige Dampfsäulen, Rauchwolken und <dfn title="vulkanische Asche: Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.">Asche</dfn> steigen seitdem über dem Seegebiet in der Nähe der Insel Tongatapu empor. Dem Ausbruch am Montag gingen heftige Erdbeben voraus. Tonga, das etwa 650 Kilometer östlich der Fidschi-Inseln liegt, hat gut 100.000 Einwohner. Rund 70 Prozent von ihnen leben auf der Hauptinsel Tongatapu, wo sich auch die Hauptstadt Nuku'Alofa befindet. 14. März 2009 Kolumbien - Nach einem Ausbruch des Vulkans Galeras im Süden Kolumbiens sind rund 3000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Nach Behördenangaben wurde für die Region die höchste Warnstufe erklärt, nachdem der Berg im Grenzgebiet zu Ecuador am Freitag <dfn title="vulkanische Asche: Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.">Asche</dfn> ausgestoßen hatte. Alle Bewohner an den Hängen des Vulkans wurden aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. Schäden oder gar Verletzte wurden nicht gemeldet. Der 4270 Meter hohe Galeras gilt als einer der aktivsten Vulkane Lateinamerikas. Seit 1989 wurden fast 20 Ausbrüche gezählt. Beim schwersten Ausbruch im Jahr 1993 waren neun Menschen ums Leben gekommen. 02. Februar 2009 Tokio - In der Nähe von Tokio ist am Montag ein Vulkan ausgebrochen. Rauch stieg über einen Kilometer weit in den Himmel auf und der Wind trug die <dfn title="vulkanische Asche: Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.">Asche</dfn> bis in einige Viertel der knapp 150 Kilometer entfernten Hauptstadt. Der Vulkan Asama nordwestlich von Tokio war am frühen Morgen ausgebrochen, wie die die japanische Wetterbehörde mitteilte. Im Umkreis von rund einem Kilometer wurden zahlreiche Felsbrocken gefunden. Der letzte größere Ausbruch des Asamas ereignete sich im September 2004. Mit 108 aktiven Vulkanen gehört Japan zu den seismisch aktivsten Ländern. 31. Januar 2009 Alaska - Im US-Bundesstaat Alaska sind die Menschen wegen eines drohenden Vulkanausbruchs in Alarmbereitschaft versetzt worden. Der Vulkan Redoubt nahe der Industriestadt Anchorage sei seit Tagen weit aktiver als normal, teilte das Überwachungszentrum für Vulkane in Alaska (AVO) mit. Der 3108 Meter hohe Berg, der rund 150 Kilometer südwestlich von Anchorage liegt, habe bereits mehrfach kleine Erdbeben ausgelöst und enorme Mengen Dampf ausgestoßen. <dfn title="vulkanische Asche: Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.">Asche</dfn> sei jedoch bislang noch nicht nach außen gelangt. Laut AVO steht der Vulkan rund um die Uhr unter Überwachung. Redoubt war zuletzt 1989 ausgebrochen. Er ist einer von 44 aktiven Vulkanen Alaskas. 17. Januar 2009 Buchs/Zürich - Zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen hat am Samstagmorgen im St. Galler Rheintal in der Schweiz die Erde leicht gebebt. Laut einer Aufzeichnung des Erdbebendienstes an der ETH Zürich wurde das Beben der Stärke 3,0 um 08.10 Uhr mit Epizentrum in der Region Buchs registriert. Das Beben dürfte in der Region deutlich verspürt worden sein. Schäden sind laut Seismologen bei Beben dieser Stärke hingegen nicht zu erwarten. In der gleichen Region hatte die Erde bereits am vergangenen 4. Januar gleich zwei Mal gebebt. Die damaligen Ereignisse erreichten Stärken von 4,1 und 3,1. Es entstanden keine Schäden. 08. Januar 2009 Costa Rica - Bei einem schweren Erdbeben in Costa Rica sind mindestens drei Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Das Beben der Stärke 6,1 erschütterte am Donnerstag die zentrale Region um die Hauptstadt San José. Nach Behördenangaben richtete es schwere Schäden an Strassen und Häusern an. In einem Luxushotel nahe des Epizentrums am Vulkan Poas waren rund 300 Touristen von der Aussenwelt abgeschnitten. Polizisten fanden in der Nähe des Poas-Vulkans die Leichen von zwei Mädchen im Alter von sieben und elf Jahren, die in einem durch das Beben verursachten Erdrutsch ums Leben kamen. Eine Frau starb an einem Herzinfarkt, wie Rettungskräfte mitteilten. 208 Menschen seien verletzt worden. Nach Angaben des US-Instituts für Geophysik (USGS) erreichte das Beben die Stärke 6,1. Damit korrigierte das Insitut seine ursprüngliche Angabe von 6,2 nach unten. Das Epizentrum lag demnach in 30 Kilometern Tiefe am Vulkan Poas, 35 Kilometer nordwestlich von San José. Der Erdstoss war bis ins benachbarte Nicaragua zu spüren. Das USGS registrierte im vergangenen Jahr mehr als 4700 Erdbeben in Costa Rica, von denen aber nur 60 für die Menschen spürbar waren. 5. Januar 2009 Montserrat - Die Lage auf der britischen Karibikinsel Montserrat wird immer kritischer. Der Vulkan Soufriere Hills droht wieder auszubrechen. Der Vulkan Soufriere Hills ist seit einiger Zeit aktiv. Nach neuen Eruptionen haben Wissenschaftler die Gefährdungsstufe auf die zweithöchste angehoben. An der Spitze des Kraters sammelt sich Lava an, was die Bedrohung zusätzlich erhöht. Zwei Drittel der Insel sind inzwischen unbewohnbar. Der südliche Teil von Montserrat unterhalb des Belham Valley wurde zum Sperrgebiet erklärt, so das Auswärtige Amt. Montserrat gehört zu Großbritannien und liegt gleich neben Antigua. Von dort gibt es tägliche Bootstransfers. Die Überfahrt dauert nur eine Stunde. Vulkan-Ausflüge nach Montserrat gehören zu den Attraktionen vor Ort. Der Vulkan Soufriere Hills war zuletzt 1995 ausgebrochen und hatte große Teile der Infrastruktur zerstört. Seither lebten nur noch 4.000 Menschen auf der Insel. 04. Januar 2009 Buchs/Zürich - In der Ostschweiz hat am Sonntag die Erde gleich zwei Mal leicht gebebt. Das Epizentrum lag in Buchs im St. Galler Rheintal. Das erste Beben um 16.30 Uhr erreichte eine Stärke von 4,1, wie der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich mitteilte. Um 16.49 Uhr registrierte der Erdbebendienst am gleichen Ort ein Nachbeben der Stärke 3,1. Die Erdbeben ware vermutlich in weiten Teilen der Schweiz zu spüren. Meldungen über Schäden lagen bis zum Abend nicht vor und sind laut Erdbebendienst bei Beben dieser Stärke auch nicht zu erwarten. 04. Januar 2009 Jakarta - Bei einem schweren Erdbeben sind in Indonesien mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Der Erdstoß mit einer Stärke von mehr als 7 erschütterte die Provinz West-Papua auf der Insel Neuguinea. In der Provinzhauptstadt Manokwari wurden mehrere Gebäude beschädigt oder zerstört, Stromleitungen wurden eingerissen. Die Menschen rannten vor dem Morgengrauen in Panik auf die Straßen. Sie fürchteten einen Tsunami. Überschwemmungen blieben bisher aber aus. 04. Januar 2009 Athen - Ein Erdbeben der Stärke 4,0 hat auf der griechischen Halbinsel <dfn title="Halbinsel Peloponnes: Die Peloponnes (aus dem griechischen: „die Insel des Pelops“) ist eine Halbinsel im Süden des griechischen Festlands mit etwa einer Million Bewohnern.">Peloponnes</dfn> das Leben einer jungen Frau gefordert. Das Beben hatte sich am Morgen nahe der Hafenstadt Kalamata ereignet. Zunächst wurden den Behörden keine Schäden gemeldet. Die Feuerwehr entdeckte jedoch später, dass die Mauer eines alten Hauses nahe der Ortschaft Hora im Westen der Halbinsel eingestürzt war. Unter den Trümmern wurde eine tote Frau entdeckt. Ihr Mann kam verletzt ins Krankenhaus. |
|