 |

Die Strohner „Lavabome“ ist eine geologische Beonderheit ( Foto S. Gebhardt-Wald ) |  | 
Die Lavabome ist ca. 120 Tonnen schwer und hat einen Durchmesser von fast 5 Meter. ( Foto S. Gebhardt-Wald ) |  | 
Lange war die Entstehung der 1969 bei einer Sprengung in einer Wand des Wartgesberg gefundenen Lavabombe umstritten. Die vulkanischen Kräfte hätten nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht ausgereicht, um eine solche Bombe durch die Luft zu schleudern. ( Foto S. Gebhardt-Wald ) |  | 
Bei neusten wissenschaftlichen Untersuchungen hat man herausgefunden, dass die Lavabombe mehrmals in den Kraterschlot der nördlichen Wartgesberg zurückgerollt sein muss. So erreichte sie durch das mehrmalige ansammeln von glühender Lavamasse ihre heutigen Ausmaße. ( Foto S. Gebhardt-Wald ) |

Die größte tatsächliche Lavabombe der Eifel wurde 2007 von Frau Sartoris gefunden. Diese Bombe aus dem Wartgesberg Vulkan wiegt 1,46 Tonnen. ( Foto S. Gebhardt-Wald ) |  | 
Das stattliche Exemplar wurde direkt neben der Lavabombe mit ausführlichen Schautafeln ausgestellt ( Foto S. Gebhardt-Wald ) |  | 
Der langgestreckte Wartgesberg besteht vermutlich aus 3 großen vulkanischen Schlackenkegeln, die entlang einer von Nord nach Süd verlaufenden Förderspalte aufgereiht sind. ( Foto S. Gebhardt-Wald ) |  | 
Der Vulkanismus der Westeifel begann in der Gegend von Daun, Hillesheim und Gerolstein vor etwa 700.000 Jahren und schuf eine etwa 50 km lange, von Nordwesten nach Südosten verlaufende Kette von etwa 100 Aschevulkanen, Schlackenkuppen und Kratern. Am Wartgesberg Vulkan kann man deutlich in vielen Schichten den Schlackeauswurf erkennen, ebenfalls sieht man sehr gut zahlreiche Lavabomben ( Foto S. Gebhardt-Wald ) |

Der jüngste Schlackenkegel-Vulkan brach im Süden vom Wartgesberg aus, er sandte mit 5,5km Länge den längsten Lavastrom der Eifel in Richtung Süden. In der Strohner Schweiz, dem Durchbruchstal des Flusses Alf, ist er an den Talhängen zu sehen. ( Foto Günter Dratwia ) |  | 
Am Südende der Spalte schließt sich das Sprinker Maar an. Es ist verlandet aber deutlich zu erkennen. ( Foto S. Gebhardt-Wald ) |  | 
Die sogenannte Strohner Schweiz ist ein Durchsbruchtal des Flusses Alf. Die Alf schuf sich hier ein neues Bett durch den 12 000 Jahre alten Strohner Lavastrom hindurch, der das alte Flussbett versperrt hatte. ( Foto S. Gebhardt-Wald ) |  | 
Genauere Infotafel über das Spaltensystem der Strohner Gegend kann man im Stohner Vulkanhaus erlesen und erleben. ( Foto S. Gebhardt-Wald ) |