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    29. Dezember 2008
    Islamabad - Ein Erdbeben der Stärke 5,8 hat am Montag weite Teile Nordwestpakistans und der Kaschmir-Region erschüttert. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte ereignete sich der Erdstoß am Morgen im afghanischen Teil des Hindukuschs in rund 140 Kilometern Tiefe. Im Oktober waren bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 im Südwesten Pakistans mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen, Tausende verloren ihre Wohnungen.
    23. Dezember 2008
    Rom - In Norditalien hat die Erde gebebt. Ersten Angaben zufolge waren die Erschütterungen mit einer Stärke von 5,2 durchaus schwer. Das Epizentrum soll Medienberichten zufolge zwischen Parma und der Region Emilia gelegen haben. Ob Menschen verletzt wurden, ist noch unklar. Der Zivilschutz ist im Einsatz. Das Beben war von Genua im Westen über Mailand und Florenz bis Venedig im Osten zu spüren.
    19. Dezember 2008
    Chile - Chile ist von einem Erdbeben der Stärke 6,3 auf der Richterskala erschüttert worden. Das Epizentrum lag knapp 75 Kilometer nördlich der Hafenstadt Valparaiso, wie die Behörden in Santiago mitteilten. Über eventuelle Schäden oder Verletzte ist noch nichts bekannt.
    19. Dezember 2008
    SANTO DOMINGO - Ein Erdbeben der Stärke 5,3 erschütterte heute das Staatsgebiet der Dominikanischen Republik.Das Epizentrum befand sich in San Pedro de Macorís berichtete Juan Arias, Direktor des Seismologischen Instituts der Autonomen Universität Santo Domingo."Das Beben ereignete sich um 1.13 Uhr in einer Tiefe von 113 km auf 18,7 Grad nördlicher Breite und 69,4 Grad westlicher Länge. Die Stärke wurde mit 5,3 gemessen", erläuterte Arias.Er erklärte, dass das Beben im ganzen Land zu spüren gewesen sei, aber dass bisher es keinerlei Berichte über Nachbeben oder Schäden gegeben hat. Eigentlich sind Erdbeben recht häufig in der Dominikanischen Republik - immer wieder kommt es zu Beben welche jedoch zum grössten Teil sehr harmlos verlaufen.
    16. Dezember 2008
    Malmö - Schweden ist am Dienstag um 6.20 Uhr vom wahrscheinlich stärksten Beben seit mehr als hundert Jahren erschüttert worden. Es hatte die Stärke 4,7 und sein Zentrum rund 40 Kilometer östlich von Malmö, der drittgrößten Stadt Schwedens, wie Seismologen mitteilten. "Das ist vermutlich das größte Erdbeben in Schweden seit 1904", sagte der Wissenschaftler Reynir Bodvarsson von der Universität Uppsala im schwedischen Rundfunk. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen nicht vor.
    13. Dezember 2008
    Athen - Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat Mittelgriechenland erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag rund zehn Kilometer südlich der Stadt Lamia, teile das Seismologische Institut von Athen mit. Der Polizei meldete keine Verletzungen oder nennenswerte Schäden. Der Erdstoß war auch in der Hauptstadt Athen zu spüren.
    02. Dezember 2008
    Sizilien - Traurige Nachricht vom "Vulkan Ätna, Sizilien": Der deutsche Fotograf Thomas Reichart kam am Ätna, Sizilien" ums Leben. 2 Tage wurde nach dem deutschen Fotografen Thomas Reichart gesucht, schließlich fand ihn heute der Führer Rosario Basile vom VolcanoDiscovery Team tot am Ätna. Er ist wohl abgestürzt und seinen Verletzungen erlegen.  Es ist ein großer Verlust für alle, die ihn kannten und liebten. Das Team von faszination-vulkane.eu und VolcanoDiscovery spricht allen Angehörigen sein tiefstes Mitleid aus! Thomas Reichart war ein begeisterter Vulkanfotograf und seine tollen Fotos werden noch lange an ihn erinnern. Sein Tod ist eine Warnung an uns alle, sich in solchem Gelände nur ortskundigen, erfahrenen und vorsichtigen Führern anzuvertrauen und niemals auf eigene Faust etwas zu unternehmen. Auch, wenn wir alle sehr begeistert von den tollen Fotos sind, so ist es kein Foto der Welt wert, dafür sein Leben zu riskieren.
    23. November 2008
    Bogota - Ein Vulkanausbruch hat im Südwesten von Kolumbien mehrere Schlammlawinen ausgelöst, die mindestens vier Menschen töteten. Wie der Gouverneur des Staates Cauca, Guillermo Alberto Gonzalez, erklärte, wurde die Toten am Samstag entdeckt, als Rettungskräfte das rund 300 Kilometer südwestlich von Bogota gelegene Gebiet erreichten. Der Vulkan Nevado del Huila war am Donnerstag ausgebrochen. Er hatte mit einer Eruption zwei Lawinen ausgelöst, die in seiner Umgebung sechs Brücken weggerissen, wie das Geologische Institut am Freitag in Bogota mitteilte. Mehrere Orte waren dadurch abgeschnitten, die Lebensmittel gingen zur Neige, sagten Rettungskräfte im Rundfunk. Gouverneur Alberto erklärte, Rettungskräfte hätten einige Dorfbewohner mit Hubschraubern ausgeflogen. Neun Menschen erlitten Verletzungen. Präsident Alvaro Uribe ließ sich über die Region fliegen, um den Schaden abzuschätzen.
    17. November 2008
    Ein schweres Seebeben mit vier Toten hat in Indonesien eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Wie die Behörden mitteilten, flohen tausende Menschen aus ihren Häusern. "Sie dachten, dass binnen Minuten ein Tsunami droht", sagte ein Stadtrat in der am schwersten betroffenen Region Buol auf der Insel Sulawesi. Nach Angaben des US-Instituts für Geophysik (USGS) hatte das Beben der Stärke 7,5 viele Menschen im Schlaf überrascht. In Buol starben drei Menschen; mindestens 700 Häuser stürzten ein. Das Gebiet war nach dem Beben praktisch von der Außenwelt abgeschnitten. Ein 56-jähriger Mann starb im Bezirk Gorontalo. Insgesamt wurden mehr als 40 Menschen verletzt. Das Epizentrum lag nach Angaben des USGS 136 Kilometer vor der Küstenstadt Gorontalo in einer Tiefe von 21 Kilometern unter dem Meeresboden. Die indonesischen Behörden gaben zunächst eine Tsunami-Warnung aus, hoben sie aber nach kurzer Zeit wieder auf. Drei schwere Nachbeben wurden registriert.
    16. November 2008
    Sulawesi - Nach dem schweren Erdbeben vor der Küste der indonesischen Insel Sulawesi ist eine Tsunami-Warnung herausgegeben worden. Die Behörden der Region seien angewiesen worden, die Küstenabschnitte "unverzüglich" zu evakuieren, teilte das Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii mit. Das Erdbeben habe das Potenzial, in einem Umkreis von 1000 Kilometer rund um das Epizentrum einen "zerstörerischen Tsunami" in der Region auszulösen.
    Das Beben der Stärke 7,5 hatte in der Nacht zu Montag (Ortszeit) den Inselstaat erschüttert. Nach Angaben des US-Instituts für Geophysik (USGS) lag das Epizentrum in 21 Kilometern Tiefe 136 Kilometer vor Gorontalo auf Sulawesi. Indonesien liegt auf dem sogenannten Feuerring, an dem mehrere Kontinentalplatten aufeinandertreffen. Deshalb wird das Insel-Archipel regelmäßig von schweren Beben erschüttert. Am 26. Dezember 2004 hatte ein Seebeben im Indischen Ozean vor der indonesischen Insel Sumatra eine riesige Flutwelle ausgelöst, durch die in mehreren asiatischen Ländern ingesamt 230.000 Menschen ums Leben kamen, davon allein 170.000 auf Sumatra. Auch in den vergangenen beiden Jahren fielen in der Region zahlreiche Menschen tödlichen Flutwellen zum Opfer. Mehr Infos zum Beben
    10. November 2008
    Peking - Ein schweres Erdbeben hat am Montag den Nordwesten Chinas erschüttert. Der Erdstoß der Stärke 6,5 ereignete sich in der Provinz Qinghai, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte. Sein Epizentrum lag rund 1.800 Kilometer westlich der Hauptstadt Peking in zehn Kilometern Tiefe. Die chinesische Erdbeben-Behörde gab die Stärke mit 6,3 an. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es nach Angaben eines Sprechers nicht. Am 12. Mai kamen bei einem Erdbeben der Stärke 7,9 im Südwesten Chinas 70.000 Menschen ums Leben, fünf Millionen wurden obdachlos. Mehr Infos zum Beben
    29. Oktober 2008
    Freiberg - Ein Erdbeben in Novy Kostel (Nordwestböhmen) der Stärke 3,8 auf der Richterskala war gestern 9.31 Uhr bis nach Sachsen zu spüren. „Diese Bebenwellen können sogar noch im Elbtal wahrgenommen werden“, berichtet Falk Hänel, Geophysiker an der Bergakademie Freiberg. Seit Anfang Oktober hätten die Messgeräte mehr als 10.000 kleine Beben registriert. Das Beben von gestern zähle zu den stärksten, die hier in den vergangenen 20 Jahren beobachtet wurden. Tief in der Erde drücke Magma nach oben gegen die Kontinentplatte. Gefahr für Menschen und Gebäude bestehe nicht.
    29. Oktober 2008
    Islamabad - Bei einem schwere Erdbeben im Südwesten Pakistans sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Wie pakistanische Medien berichteten, wurden in der Provinz Baluchistan zahlreiche weitere Menschen verletzt. Nach Angaben des amerikanischen Erdbebenzentrums hatten die Stöße eine Stärke von 6,2. Das Epizentrum habe etwa 60 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Quetta gelegen. Die Behörden befürchteten, dass die Zahl der Opfer weiter steigen könnte.
    27. Oktober 2008
    Ecuador - Der Vulkan Tungurahua im Touristengebiet Banos in Ecuador ist wieder aktiv. Reisende müssen mit Evakuierungen rechnen. Der 5.000 Meter hohe Tungurahua liegt rund 100 Kilometer südlich von Ecuadors Hauptstadt Quito. Der Ort Banos am Fuß des Vulkans ist mit seinen Termalquellen ein beliebtes Ausflugsziel. Die Gegend kann aber auch gefährlich werden, wenn der Tungurahua <dfn title="vulkanische Asche: Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.">Asche</dfn> und Lava in die Luft bläst. Vor zwei Jahren seien bei einem Ausbruch sechs Menschen ums Leben gekommen, berichtet der ADAC. Das Auswärtige Amt rät Reisenden, sich zeitnah über die aktuelle Aktivität des Tungurahua zu informieren. Es könne kurzfristig zu Evakuierungen und Behinderungen kommen. Informationen in spanischer Sprache zu Vulkanaktivitäten in Ecuador können auf der Internetseite des Instituts Escuela Politecnica Nacional abgerufen werden.
    26. Oktober 2008
    Islamabad - Ein Erdbeben der Stärke 5,6 hat am Sonntagmorgen den Nordwesten Pakistans erschüttert. Bei dem Beben in der Region Peshawar habe es keine Opfer gegeben, sagte ein Sprecher des Zentrums für Erdbebenmessungen. Das Epizentrum lag demnach 290 Kilometer nördlich von Peshawar im Hindukusch-Gebirge. Die Erschütterungen seien noch in der Hauptstadt Islamabad zu spüren gewesen. Vor drei Jahren waren bei einem Beben der Stärke 7,6 in der Himalaya-Region Kaschmir 74.000 Menschen ums Leben gekommen.
    26. Oktober 2008
    Jakarta - Ein mittelstarkes Erdbeben hat am Sonntag Teile Indonesiens erschüttert. Nach Angaben amerikanischer Geologen lag das Zentrum des Erdstoßes der Stärke 5,5 etwa 80 Kilometer südlich von Gorontalo auf Sulawesi. Nach Angaben von Augenzeugen flohen Bewohner in Panik aus ihren Häusern. An einigen Gebäuden seien Risse entstanden. Berichte über Verletzte gab es nicht. Indonesien liegt in einer seismologisch äußerst aktiven Region, dem so genannten Ring aus Feuer.
    26. Oktober 2008
    Eureka/USA - Zwei leichte bis mittelstarke Erdbeben haben am Sonntag den Norden Kaliforniens erschüttert. Berichte über Verletzte oder Schäden lagen nicht vor. Der erste Erdstoß hatte nach Angaben von Geologen am frühen morgen eine Stärke von 5,1, sein Zentrum lag knapp 70 Kilometer südwestlich der Stadt Eureka und 335 Kilometer nordwestlich von Sacramento. Das zweite Beben der Stärke 4,1 trat eine Minute später weiter südlich auf, rund 120 Kilometer nordwestlich von San Francisco.
    16. Oktober 2008
    Mexiko-Stadt - Ein heftiges Erdbeben der Stärke 6,5 hat am Donnerstag den südlichen mexikanischen Staat Chiapas an der Grenze zu Guatemala erschüttert. Das Beben war nach offiziellen Angaben auch in der 200 Kilometer entfernten guamaltekischen Hauptstadt zu spüren. Über Schäden oder Verletzte lagen zunächst keine Informationen vor. Viele Menschen verließen aber panikartig Wohn- und Geschäftsgebäude. Bereits im Februar hatte es im Süden Mexikos eine Erbeben der Stärke 6,6 gegeben. Es richtete damals keine
    größeren Schäden an. Mehr Infos zum Beben: http://earthquake.usgs.gov/eqcenter/recenteqsww/Quakes/us2008yfbk.php
    11. Oktober 2008
    Moskau - Ein Erdbeben hat am Samstag die nördliche Kaukasusregion in Russland erschüttert. Der geologische Dienst der USA gab die Stärke des Bebens mit 5,9 an. Sein Zentrum lag nordöstlich der tschetschenischen Hauptstadt Grosny. Der Erdstoß am frühen Nachmittag war laut Berichten russischer Nachrichtenagenturen im gesamten nördlichen Kaukasus zu spüren. Interfax berichtete, in Grosny habe mehr als 30 Sekunden lang die Erde gebebt.
    10. Oktober 2008
    Vogtland/Klingenthal - Dumpfes Grollen aus der Tiefe hat Freitagnacht viele Vogtländer aus dem Schlaf gerissen. Im Vogtland bebt die Erde. Seit dem 6. Oktober registrieren die Seismologen das Auftreten von Schwarmbeben. Die stärksten Erschütterungen gab es am Freitag gegen 5.30 Uhr und gegen 10.10 Uhr. Die tschechischen Messstationen meldeten Werte von 3,9 und 4,2 auf der Richterskala. Der Herd der Schwarmbeben liegt beim westböhmischen Dorf Nový Kostel/Neukirchen in einer Tiefe zwischen acht und zehn Kilometern. Dort verläuft eine so genannte Verwerfung, die von der Wissenschaft als Marienbader Störungszone bezeichnet wird. Diese ist etwa 40 Kilometer lang. Das erste Schwarmbeben wurde am 6. Oktober, kurz nach 2 Uhr, registriert. Mit einer Stärke von 0,2 auf der Richterskala war es für Menschen nicht spürbar. Seit dieser Zeit bebt die Erde fast im Stundentakt. Bis Freitagnacht lag der Spitzenwert bei einer Stärke von 1,9. Zwischen dem 20. und 24. August hatte es an gleicher Stelle bereits neun Erdstöße gegeben. Eine Magmablase befindet sich in ca. 30 Kilometer Tiefe. Wie das Sächsische Landesamt für Umwelt und Geologie in einem in diesem Jahr vorgelegten Forschungsbericht zur Erdbebenbeobachtung im Freistaat informiert, geht man davon aus, dass die Ursache für die Schwarmbeben in einer Magmablase zu suchen sind. Unterhalb des Egerbeckens drängt diese aus einer Tiefe von etwa 30 Kilometern in Richtung Erdoberfläche. Aus den Mofetten genannten kohlendioxidhaltigen Quellen bei Franzensbad dringen Gasblasen an die Oberfläche, die einen ungewöhnlichen hohen Anteil an Helium-3-Isotopen haben. Eine ähnlich hohe Konzentration wurde nur an Vulkanen wie dem <dfn title="Vulkan Ätna, Sizilien">Ätna</dfn> auf Sizilien gemessen.
    Die Wissenschaftler vermuten, dass Gase und Magma ständig Druck auf die Erdkruste ausüben. Daraus könnten die regelmäßig auftretenden Erdbeben in der Grenzregion entstehen. Die ersten Aufzeichnungen über Schwarmbeben datieren aus dem Jahr 1552. Neben dem Herd in Nový Kostel ist seit 2007 ein zweiter wieder aktiv, der über Jahre hinweg nicht in Erscheinung trat. Er befindet sich bei der tschechischen Grenzstadt Plesná/Fleißen, wenige Kilometer von Bad Brambach entfernt. Das Geophysische Institut Collm der Universität Leipzig registrierte dort in diesem Jahr zwischen dem 2. und 12. März eine Serie von fast 30 Erdstößen mit einer Stärke bis 1,8 auf der Richterskala. "Im Gegensatz zu Nový Kostel befindet sich der Herd bei Plesná nur in einer Tiefe zwischen vier und fünf Kilometern", machte Siegfried Wendt vom Collmer Institut deutlich.
    Ständig überwacht werden die Schwarmbeben von zahlreichen Messstationen. Zum so genannten Sachsen-Netz gehören im Vogtland die Stationen in Gunzen, Wernitzgrün, Werda, Obertriebel, Rohrbach und Tannenbergsthal.
    09. Oktober 2008
    Vogtland - Im Vogtland hat es mehrere sogenannte Schwarmbeben gegeben. Wie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover mitteilte, wurden seit dem 6. Oktober zunehmende Erdbebenaktivitäten festgestellt. Einige der Ereignisse hätten eine Stärke von knapp unter zwei der Richterskala aufgewiesen. Die Beben hätten damit noch unter der Spürbarkeitsgrenze gelegen. Wie die BGR mitteilte, habe das Zentrum der Aktivität sich auf tschechischem Gebiet nahe der Stadt Cheb befunden. Der Herd der Beben liege in einer Tiefe zwischen neun und elf Kilometern. Typisch für Schwarmbeben ist die große Anzahl von Beben gleicher Magnitude, die innerhalb kurzer Zeit und nahezu an demselben Ort stattfinden. Nach Ansicht der BGR könne die Aktivität der Beben in den kommenden Tagen war noch zunehmen, eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe aber nicht. Der letzte große Schwarm hat sich im Vogtland zwischen August und November 2000 ereignet. Dabei wurden etwa 5.000 Beben mit einer Maximalstärke von 3.7 auf der Richterskala gemessen. Als Folge waren unter anderem in Bad Brambach Vibrationen in den Häusern aufgetreten. Berichtet wurde auch von einem vernehmbaren Grollen. Größere Schäden richteten diese Beben jedoch nicht an. Als Ursache für das Phänomen der Schwarmerdbeben wird der Aufstieg von Gasen in der Erdkruste angenommen. Diese speisen allerdings auch die bekannten Mineralquellen in Marienbad und Karlsbad. Eine weitere Ursache ist offenbar die besondere Struktur der Erdkruste in dem betroffenen Gebiet. Wie der Seismologe Thomas Plenefisch von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe sagte, kreuzen bei Cheb der sogenannte Eger-Graben und die Marienbader Verwerfungszone. Deshalb gebe es Schwarmbeben dieser Stärke in keiner anderen deutschen Region, so Plenefisch.
    07.Oktober 2008
    Auf der indonesischen Insel Sulawesi ist der Vulkan Soputan erwacht. Aus dem Krater stieg eine 1.000 Meter hohe Rauchsäule auf und Ascheregen ging auf umliegende Dörfer nieder. Die Behörden mahnten Anrainer und Wanderer am Dienstag, das Gebiet sechs Kilometer um den Krater nicht mehr zu betreten. Vulkanologen verhängten die dritte von vier Alarmstufen für den 1.783 Meter hohen Berg. Der Vulkan ist in den vergangenen Jahren immer wieder aktiv gewesen. Der letzte große Ausbruch ereignete sich 1991. Indonesien hat mehr als 500 Vulkane. 128 sind aktiv, 65 gelten als gefährlich.
    06. Oktober 2008
    Bischkek/Peking - Bei schweren Erdbeben in Tibet und Kirgistan sind dutzende Menschen ums Leben gekommen. In Kirgistan starben nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums mindestens 72 Menschen, als ein Erdstoß der Stärke 6,6 am Sonntagabend eine abgelegene Bergregion an der Grenze zu China erschütterte. In Tibet kamen am Montagnachmittag mindestens 30 Menschen durch ein Erdbeben ums Leben. Bei dem Beben in Kirgistan wurden
    nach Ministeriumsangaben mindestens 60 Menschen schwer verletzt. Besonders schwer betroffen war das Dorf Nura nahe der Grenze zu China, wo mehr als ein Viertel aller Häuser vollständig zerstört wurden. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich schwierig, weil das Erdbebengebiet nur schwer zugänglich ist. Verletzte mussten per Hubschrauber aus dem hoch in den Bergen liegenden Nura ausgeflogen werden, weil viele Straßen
    unpassierbar waren. Telefonverbindungen brachen zusammen. In Nura seien mehr als 120 der 428 Häuser vollständig zerstört, sagte Katastrophenschutzminister Kamschibek Taschijew. Die ersten Bilder aus dem Ort seien "erschreckend". Die Opferzahl könne noch steigen. Die aus Lehm und Stroh errichteten Häuser des Dorfes fielen vollständig in sich zusammen, wie ein Sprecher der Erdbebenwarte in Bischkek berichtete. In Tibet kamen nach Berichten chinesischer Staatsmedien mindestens 30 Menschen ums Leben. Das Beben der Stärke 6,3 ereignete sich in einem dünn besiedelten Gebiet etwa 84 Kilometer westlich der Hauptstadt Lhasa. Laut Xinhua stürzten zahlreiche Häuser ein, mehrere Menschen seien noch unter Trümmern verschüttet.
    25. September 2008
    Tibet - Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat in der Nacht auf heute den Südwesten Tibets erschüttert. Dieselbe Region war erst Ende vergangenen Monats von einem schweren Beben getroffen worden, bei dem Hunderte von Häusern zerstört wurden. Informationen über Verletzte und Schäden lagen zunächst
    nicht vor. Die US-Erdbebenwarte in Golden/Colorado ortete das Epizentrum im Kreis Zhongba Eine Sprecherin des Kreises Zhongba teilte mit, man bemühe sich um eine Schadensbilanz. Die Region ist dünn besiedelt.
    11. September 2008
    Jakarta/Tokio - Japan und Indonesien sind von zwei starken Erdbeben erschüttert worden. Die Behörden warnten vor Flutwellen, hoben die Tsunami-Warnungen jedoch kurze Zeit später wieder auf. In Indonesien hatte das Beben eine Stärke von 7,6, das Epizentrum lag in zehn Kilometern Tiefe vor den Molukkeninseln. Die nordjapanische Insel Hokkaido wurde von einem Beben der Stärke 7,0 auf der Richter-Skala erschüttert. Die Behörden warnten vor Erdrutschen und einstürzenden Häusern. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet. Das Epizentrum des Bebens in Indonesien lag nach Angaben des Büros für Meteorologie und Geophysik in zehn Kilometern Tiefe, 122 Kilometer nordwestlich der Stadt Ternate. Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke des Bebens mit 6,6 an und machte das Epizentrum in 93 Kilometern Tiefe aus. Die Tsunami-Warnung wurde nach einer Stunde wieder aufgehoben. "Ich habe das Erdbeben gespürt, aber es war nicht sehr stark", sagte Ojihan Washab, ein Krankenhausangestellter in Ternate. Der Norden Japans wurde von einem Beben der Stärke 7,0 auf der Richter-Skala erschüttert, wie japanische Behörden mitteilten. Das Epizentrum lag demnach in 20 Kilometern Tiefe vor der Tokachi-Region auf der Insel Hokkaido, rund 700 Kilometer nördlich von Tokio. Durch das Seebeben könnten leichte Flutwellen an der Ostküste Hokkaidos und an der Pazifikküste der Hauptinsel Honshu ausgelöst werden, hieß es in der Tsunamiwarnung. Die Flutwellen fielen jedoch relativ klein aus. Das Beben war auf der ganzen Insel Hokkaido und in weiten Teilen des Nordens von Honshu zu spüren.
    10. September 2008
    Teheran - Mindestens sechs Menschen sind bei einem Erdbeben im Süden Irans ums Leben gekommen, wenigstens 46 sind verletzt. Das Zentrum des Bebens liegt nach Messungen des US-Erdbebenzentrums 50 Kilometer westlich der Hafenstadt Bandar Abbas in der Nähe einer Insel im Persischen Golf. Es hatte eine Stärke von 6,1. Mehr als 100 Häuser wurden schwer beschädigt. Rettungsmannschaften sind unterwegs in die Region.
    06. September 2008
    Islamabad - Ein Erdbeben der Stärke 5,7 hat am Samstag Pakistan erschüttert. Der Erdstoß war nach Angaben des staatlichen seismologischen Zentrums in der Hauptstadt Islamabad sowie in Chitral, Swat und in Kaschmir zu spüren. Sein Zentrum lag rund 300 Kilometer nördlich von Peshawar im afghanischen Hindukusch. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor.
    22. August 2008
    China - Die Menschen hatten keine Zeit zum Atemholen, kaum Zeit, um aus den Häusern zu fliehen oder gar in Panik zu verfallen. Zwei Erdbeben der Stärke 5,0 und 5,9 haben innerhalb kürzester Zeit Teile der Provinz Yunnan im Südwesten Chinas verwüstet. Die Land-Bevölkerung in der Region 225 Kilometer westlich der Bezirkshauptstadt Dali (590 000 Einwohner) wurde in ihren Häusern und Hütten überrascht. Die Wände brachen wie Styropor, begruben Kinder, Frauen und Männer. Über 100 wurden verletzt, 20 von ihnen schwer. Drei Menschen wurden getötet. Die Stromversorgung brach zusammen. Über 120 000 Menschen mussten nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua ihre zerstörten Wohnungen und Häuser verlassen.
    20. August 2008
    Ein Erdbeben der Stärke fünf hat am Mittwoch chinesischen Medien zufolge den Südwesten Chinas erschüttert. In dem Ort Sudian im Epizentrum des Bebens stürzten zahlreiche Häuser ein . Auch aus anderen Orten der Provinz Yunnan habe es Berichte über Sachschäden gegeben. Rund 1.200 Menschen mussten den Angaben zufolge ihre Häuser und Wohnungen räumen. Berichte über Tote oder Verletzte gibt es nicht. Yunnan liegt südlich der Provinz Sichuan, die am 12. Mai von einem schweren Erdbeben verwüstet worden war. Dabei wurden mindestens 70.000 Menschen getötet. 
    17. August 2008
    Washington - Ein Erdbeben mittlerer Stärke hat am späten Samstagabend Nordkalifornien erschüttert. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 4,5 wurde 14 Kilometer nordwestlich der Stadt Trinidad gegen 22.56 Uhr Ortszeit (Sonntag, 07.56 Uhr MESZ) registriert, wie das US-Institut für Geologische Überwachung (USGS) mitteilte. Angaben über Schäden und Verletzte lagen zunächst nicht vor. Mehr Infos zum Beben: http://earthquake.usgs.gov/eqcenter/recenteqsus/Quakes/nc51207076.php
    14. August 2008
    Santiago - Das Vulkan Chaiten im Süden Chiles hat seine Aktivität weiter verstärkt. Eine sechs Kilometer hohe Rauchsäule stand am Donnerstag über dem Berg, und ein Ascheregen fiel auf eine nahegelegene Ortschaft. Zugleich wurde eine Serie mittelstarker Erdbeben ausgelöst, wie das Amt für Geologie mitteilte. Der 1.200 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago gelegene Vulkan war Anfang Mai zum ersten Mal seit mehreren tausend Jahren wieder ausgebrochen, und die Behörden brachten mehr als 7.000 Menschen in Sicherheit. Danach hatten seine Aktivitäten nachgelassen, seit Ende Juli beobachten die Vulkanologen jedoch neues Grollen. Die Anwohner sind bislang noch nicht in ihre Häuser zurückgekehrt.
    08. August 2008
    Tokio - Ein leichtes Erdbeben der Stärke 4,5 hat am Freitag Tokio und die nähere Umgebung erschüttert. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Behördenangaben zufolge ereignete sich der Erdstoß in rund 40 Kilometer Tiefe. Zahlreiche Züge wurden daraufhin für Sicherheitskontrollen angehalten, der Bahnverkehr konnte aber wenig später wieder aufgenommen werden. Eine Tsunamigefahr bestand nicht.
    07. August 2008
    Jakarta - Ein Erdbeben der Stärke 6,6 hat den Osten Indonesiens erschüttert. Nach ersten Medienberichten gab es Schäden an Gebäuden. Über mögliche Verletzte liegen keine Informationen vor. Menschen seien in Panik ins Freie gerannt. Knapp eine halbe Stunde später habe es ein Nachbeben der Stärke 5,1 gegeben. Das Epizentrum lag nach Angaben der Agentur für Meteorologie und Geophysik in Jakarta rund 50 Kilometer nordöstlich der Insel Sumbawa.
    05. August 2008
    Peking - Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat die südwestchinesische Provinz Sichuan erschüttert. Das meldet die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Über Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Ob es sich um ein Nachbeben des katastrophalen Erdbebens vom Mai handelte, bei dem wahrscheinlich mehr als 80 000 Menschen ums Leben gekommen sind, war zunächst unklar. Die Region ist seither von mehreren hundert starken Nachbeben heimgesucht worden.
    27. Juli 2008
    Santiago - In Chile sind zwei Vulkane im Süden des Landes wieder aktiv. Der Llaima spie am Samstag Lava und eine riesige Aschewolke in den Himmel. Der Chaiten droht nach Angaben eines Geologen in den kommenden Tagen auszubrechen. Die jüngsten Aktivitäten des Chaiten könnten zu einer weiteren Eruption führen, sagte der Geologe Jorge Munoz am Samstag. Der 1.200 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago gelegene Vulkan war Anfang Mai zum ersten Mal seit mehreren tausend Jahren wieder ausgebrochen, und die Behörden brachten mehr als 7.000 Menschen in Sicherheit. In den letzten Wochen hatten seine Aktivitäten nachgelassen, seit Mittwoch beobachteten Vulkanologen jedoch neues Grollen. Der Llaima, 650 Kilometer südlich von Santiago, spie eine Aschewolke kilometerweit in den Himmel, und ein hunderte Meter langer Lavastrom kroch die Hänge hinab. Der 3.120 Meter hohen Berg gehört zu den aktivsten der rund 60 Vulkane in dem südamerikanischen Land und ist diesen Monat bereits zwei Mal ausgebrochen.