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    Stromboli, die Insel des ewigen Feuers .....

    Stromboli ( Foto NASA )
    Stromboli ( Foto NASA )
    Stromboli, die Insel des ewigen Feuers ...
    Stromboli, die Insel des ewigen Feuers ...
    Die Liparischen Inseln
    Die Liparischen Inseln
    Lage und Ausdehnung
    Die Insel Stromboli liegt im Tyrrhenischen Meer und gehört zu der Inselgruppe der Äolischen Inseln. Sie ist mit 12,6 km² die  nördlichste Insel des Archipels. Hauptort der Insel ist Stromboli, der aus den Ortschaften Scari, San Vincenzo, Ficogrande, Piscita und San Bartolomeo zusammengewachsen ist. Dort leben ca. 450 Einwohner. Die höchste Stelle befindet sich 926 m über dem Meeresspiegel. Geographisch liegen die Liparischen Inseln nördlich von Sizilien und westlich von Calabrien, in einem Umkreis von 90 km und umfassen mehr als 20 Inseln von denen aber nur 7 bewohnt sind.
    Geologie von Stromboli
    Die sieben Schönheiten des Tyrrhenischen Meeres, wie die Liparen auch genannt werden, verdanken ihrer Geburt vulkanischer Tätigkeit, deren Beginn weniger als eine Millionen Jahre zurückliegt. In drei Phasen tauchten die Archipele aus der Tiefe des Meeres hervor. Vor 360.000 – 16.000 Jahre entstanden zunächst die Inseln Panarea, Filicudi und Alicudi. In der zweiten Periode Salina und Lipari und vor 100.000 – 40.000 Jahren folgten dann Vulcano und Stromboli. Die kegelförmige Insel ragt vom Meeresgrund aus ca. 3.000 m in die Höhe.
    Vulkanismus von Stromboli
    Die meisten Vulkane des Archipels sind erloschen. Höchst aktiv blieb aber bis heute der Stromboli, der einzig stetig eruptierende Vulkan Europas. Sein letzter großer Ausbruch ereignete sich im März 2007.
    Geologisch bestehen die Inseln aus Asche und Lava, aus Lapilli, Bimsstein, Basalt, Obsidian, und Vulkansand. Die Geschichte des Stromboli ist komplex. Vor ca. 200.000 Jahren lag die heutige Insel Stromboli noch unter dem Meeresspiegel. Allerdings war der Strombolicchio Vulkan damals aktiv, nur ein paar hundert Meter neben dem heutigen Stromboli.
    Seine Überreste ragen heute noch aus dem Meer. Etwa vor 160.000 Jahren tauchte Stromboli aus dem Meer auf, und zwar am südlichen Teil der Insel. Strombolicchio erlosch. Der Eruptionskrater des Stromboli verschob sich im laufe der Jahrtausende und Stromboli wuchs zu einem fast kreisrunden Stratovulkan. Stromboli ist durch seine nächtlichen Eruptionen bekannt, schon in der Antike wurde er als Leuchtturm des Mittelmeeres bezeichnet. Die Regelmäßigkeit seiner Ausbrüche nannte man in der Wissenschaft der Vulkanologie fortan „strombolianische Tätigkeiten.“
    Meist erfolgen kleine Eruptionen, das ausgeworfene Material fällt jedoch in den Krater zurück oder es rollt teilweise über die Sciara del Fuoco (  Feuerrutsche ) ins Meer. Selten gibt es stärkere Eruptionen oder Perioden mit fortwährender, starker Aktivität. Auf dem Weg zum Gipfel überquert man auf einer kleinen Brücke die stark mit Schilf und Dornengestrüpp bewachsene Vallonazzo-Schlucht. Hier kostete ein mächtiger pyroklastischer Strom aus Aschen, Schlacken, Steinen und heißen Gasen, der am 11. September 1930 während des bisher heftigsten Ausbruchs des Stromboli durch die Schlucht raste, 3 Einwohnern der Insel das Leben.
    Am 23. Januar 2002 gab es im Gipfelbereich eine größere Explosion, die in allen Siedlungen der Insel gehört wurde. Auf die Ortschaften fiel minutenlang ein leichter Aschenregen.
    Ein weiterer starker Ausbruch des Stromboli fand am 29. Dezember 2002 statt. Durch einen ungewöhnlich starken Lavafluss riss ein Teil des Vulkankegels ab, rutschte ins Meer und verursachte eine Flutwelle. Durch glühende Bomben und Steinbrocken, die in die Vegetation, weit oberhalb der bewohnten Teile der Insel fielen, wurden kleinere Brandherde ausgelöst. Einige der direkt am Meer liegenden Häuser der Ortschaft Stromboli wurden durch die Flutwelle beschädigt. Fast vier Jahre später, im Februar 2007, floss erneut Lava die Sciara del Fuoco herunter bis ins Meer und bildete ein beachtliches Lavadelta im Küstenbereich.
    Stromboli von oben ( Foto DLR )
    Stromboli von oben ( Foto DLR )
    mit dem Schiff gehts zur Insel Stromboli ( Foto Sabine Dratwia )
    mit dem Schiff gehts zur Insel Stromboli ( Foto Sabine Dratwia )
    Sabine vor der Feuerrutsche ( Foto Sabine Dratwia )
    Sabine vor der Feuerrutsche ( Foto Sabine Dratwia )
    vor dem Aufstieg ... ( Foto Sabine Dratwia )
    vor dem Aufstieg ... ( Foto Sabine Dratwia )