Der Vulkanismus der Westeifel:

Das Gebiet des West – Eifel – Vulkanismus hat eine Länge von ca. 50 km von Nord – West nach Süd – Ost zwischen Ormont und Bad Bertrich, und eine Breite von ca. 20 km von Nord – Ost nach Süd – West. Außerdem durchqueren Spaltesysteme das Gebiet. Zwischen Daun, Gerolstein, Steffeln, Hillesheim und Dreis liegen die meisten  der Stratovulkane. Im Südosten der Westeifel liegt die Zone
der Maare. Maare entstehen wenn in einem Bereich der Erdkruste das Magma hochsteigt; trifft das Magma beim Aufstieg auf wasserreiche Gesteinszonen, verdampft das Wasser explosionsartig. Dadurch wird das umgebende Gestein zertrümmert und nach oben geschleudert. Es
entsteht ein Einbruchtrichter – das so genannte Maar. Der Boden eines Maares liegt immer tiefer als die ehemalige Oberfläche. Mit der Zeit füllt sich das Maar mit Regen und Grundwasser. Es entsteht ein Maar-See. Die bekanntesten Maare sind zum Beispiel im Dauner Gebiet das Gemündener, das Weinfelder und das Schalkenmehrener Maar; das Pulver-Maar, das Ellscheider Maar, das Immenrather Maar und das Strohner Maar im Gebiet von Gillenfeld. Ebenso das Ulmener Maar.
Er ist Deutschlands jüngster Vulkan. Berühmte Stratovulkane sind zum Beispiel der Kahlenberg, Hoher List, der Reinersberg oder der Mosenberg. Der Vulkanismus der Westeifel
entstand in 2 Perioden: Die erste Periode begann vor ca. 400.000 Jahren und endete ca. vor 12.000 Jahren. Die Tätigkeit begann mit der Entstehung zahlreicher Stratovulkane im Nordwesten. Diese Aktivität erstreckte sich über die gesamte erste Periode. Ging aber auch in die
zweite über. Diese zweite Periode begann vor ca. 12.000 Jahren und endete vor knapp 10.000 Jahren. Während damals sich die Tätigkeit der Stratovulkane fortsetzte begann eine außergewöhnliche Aktivität wobei sich die Maare bildeten. So entstanden vor 12.500 Jahren das
Dürresmaar und das Holzmaar, vor weniger als 11.000 Jahren das Schalkenmehrener Maar, das Mosbrucher und Meerfelder Maar, vor 11.000 bis 10.500 Jahren das Gemündener und das Strohner Maar und auch das Pulermaar. Dann hörte die Tätigkeit auf.
Die 3 Maare in Daun
Die 3 Maare in Daun