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    Die vulkanische Westeifel

    Wir erleben die vulkanische Highlights der Westeifel. Das Gebiet des West - Eifel - Vulkanismus hat eine Länge von ca. 50 km und liegt ungefähr zwischen Ormont und Bad Bertrich, sowie eine Breite von ca. 20 km. Zahlreiche Spaltensysteme im tiefen Gestein durchqueren das Vulkan-Gebiet. Zwischen Daun, Gerolstein, Steffeln, Hillesheim und Dreis liegen die meisten  der Schichtvulkane.
    Im Südosten der Westeifel liegt die Zone der Maare. Maare entstehen, wenn in einem Bereich der Erdkruste das Magma hochsteigt; trifft das Magma beim Aufstieg auf Grundwasser, verdampft das Wasser explosionsartig. Dadurch wird das umgebende Gestein zertrümmert und nach oben geschleudert. Es entsteht ein Einbruchtrichter - das so genannte Maar. Der Vulkanismus der Westeifel entstand in 2 Perioden: Die erste Periode begann vor ca. 400.000 Jahren und endete ca. vor 12.000 Jahren. Die Tätigkeit begann mit der Entstehung zahlreicher Schichtvulkane im Nordwesten. Diese Aktivität erstreckte sich über die gesamte erste Periode. Ging aber auch in die zweite über. Diese zweite Periode begann vor ca. 12.000 Jahren und endete vor knapp 10.000 Jahren. Während damals sich die Tätigkeit der Stratovulkane fortsetzte begann eine außergewöhnliche Aktivität wobei sich die Maare bildeten. So entstanden vor 12.500 Jahren das Dürresmaar und das Holzmaar, vor weniger als 11.000 Jahren das Schalkenmehrener Maar, das Mosbrucher und Meerfelder Maar, vor 11.000 bis 10.500 Jahren das Gemündener und das Strohner Maar und auch das Pulermaar. Dann hörte die Tätigkeit auf.
    Wir besuchen auf unserer Vulkantagestour den Wallenden Born.  Er ist ein Kaltwassergeysir in der Ortschaft Wallenborn (Landkreis Vulkaneifel) und bricht ca. alle 35 Min. aus.
    Danach besichtigen wir den Arensberg,  er ist eine sehr gut erhaltene Vulkankuppe etwa 2 km nordöstlich von Walsdorf in der Verbandsgemeinde Hillesheim. Man geht durch einen Tunnel in das Innere des Steinbruchs, der im ehemaligen Schlot des Vulkans liegt.
    Wir wandern um das Pulver Maar bei Gillenfeld. Das Pulver Maar ist das größte Maar, ist fast kreisrund und hat einen Durchmesser von ca. 700 Metern bei einer Tiefe von 70 Metern.
    Danach besuchen wir das Vulkanmuseum Haus Strohn. Experimentieren, anschauen, erleben… Direkt nebenan befindet sich die fast 120 Tonnen schwere Strohner "Lavabombe". Sie ist eine geologische Besonderheit.
    Ausklingen lassen wir den Tag im Vulkan Cafe.
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