Der Wingertsberg gehört zu den schönsten und bekanntesten Vulkanaufschlüssen der Eifel. Der Wingertsberg Vulkan ist das Ausbruchszentrum der beiden Mendiger Basaltlavaströme. Er war ursprünglich 322 m hoch, ist aber inzwischen vollständig abgebaut. ( Foto Sabine Dratwia )
Unter Niedermendig liegen zwei Lavaströme des Wingertsbergvulkans übereinander. Diese sind von einer Bimsablagerung überdeckt. Die Ausdehnung des unteren Lavastroms ist wesentlich größer wie die des Oberen. Er hat ein Mindestalter von ca. 300.000 Jahren. ( Foto Sabine Dratwia )
Nach einer langen Ruhepause brach der Wingertsbergvulkan vor ca. 150.000 bis 200.000 Jahren erneut aus. Die ausfließende Lava bildete den oberen Niedermendiger Lavastrom. ( Foto Sabine Dratwia )
Die Wingertsbergwand ist eine bis zu 30 m hohe Wand nördlich des Wingertsberges. Man kann hier anhand mehrerer verschiedenen Ablagerungsschichten den gewaltigen Ausbruch des Laacher See Vulkans auf einmalige Art rekonstruieren. Die Tephraablagerungen am Wingertsberg sind typisch für sogenannte Plinianische Eruptionen - explosive Ausbrüche, die grosse Mengen vulkanischer Asche fördern. ( Foto Sabine Dratwia )
Bei den Gesteinen in der Wingertsbergwand handelt sich um Ablagerungen aus Glutlawinen und um die Produkte von vulkanischen Ascheregen. ( Foto Sabine Dratwia )
Die feinen Tufflagen in den höchsten Schichten stellen die noch Tage nach dem Ausbruch herabregnenden Aschepartikel dar. ( Foto Sabine Dratwia )