Erklärung vulkanologischer Begriffe und Fachausdrücke:

Nisyros

Ort: Vulkaninsel Nisyros
Der Hauptort Mandraki
Der Hauptort Mandraki
Eingang zur antiken Akropolis von Madraki
Eingang zur antiken Akropolis von Madraki
Heisser Gasaustritt (Fumarole) im Stefanos-Krater
Heisser Gasaustritt (Fumarole) im Stefanos-Krater
Der Hydrothermal-Explosions-Krater Stefanos
Der Hydrothermal-Explosions-Krater Stefanos
Das Vulkanmuseum in Nikia
Das Vulkanmuseum in Nikia
Der sogenannte "hängende Garten des Diavatis"
Der sogenannte "hängende Garten des Diavatis"
Vulkanische Insel südlich von Kos in Griechenland.
Nisyros (griechisch Νίσυρος (f. sg.)) ist eine griechische Insel in der Ägäis, welche zu der Inselgruppe der Dodekanes gehört, in deren Zentrum sie liegt. Zusammen mit der bergbauinsel Gyali und einigen, unbewohnten Inseln bildet sie eine Gemeinde (dímos/δήμος) in der Präfektur Dodekanes.
Sie hat eine Größe von rund 41 km² und wird von ungefähr 900 Menschen bewohnt. Die Entfernung zur nächsten großen Dodekanes-Insel Kos beträgt rund 16 km (etwa 9 Seemeilen). Zwischen Kos und Nisyros liegt die kleine, fast ausschließlich aus Bimsstein und vulkanischem Glas (Obsidian) bestehende Insel Gyali. Die Form von Nisyros ist nahezu rund. Fast im Zentrum befindet sich die Caldera, ein Vulkankrater mit einer Länge von 3500 m und einer Breite von 1500 m.
Auf dem westlichen Grund der Caldera befinden sich mehrere Krater, der größte, der Stefanos, mit einem Durchmesser von ca. 300 m. Aus diversen Spalten und Löchern (Fumarolen) kommen heiße schwefelige Dämpfe.

Die Insel gehört zum aktiven Teil des Ägaischen Vulkangürtels.

Der Hauptort Mandraki befindet sich an der Nordküste der Insel. Oberhalb davon liegt ein altes Johanniterkastell. Es wurde im 14. Jahrhundert erbaut und trägt den Namen Kloster Panagía Spilianí.

Auf dem Kraterrand in ca. 250 m Höhe findet man das kleine Dorf Emborió. Einen guten Blick auf den Krater hat man vom Dorf Nikiá, welches in circa 400 m Höhe ebenfalls auf dem Kraterrand gebaut ist. Etwa zwei Kilometer östlich von Mandráki entfernt befindet sich das Dorf Pali (griechisch Πάλοι), ein kleines Fischerdorf mit etwa 100 Einwohnern. Auf Nisyros gibt es zahlreiche Thermalquellen, die in der Nähe der Orte Mandraki und Pali genutzt werden.

Nisyros ist reich unerforschten, archäologischen Orten und nur das Paliokastro (die antike Akropolis aus der Zeit um 350-200 v.Chr.) ist erschlossen.

Nisyros gehört zu den grünen Vulkaninseln Griechenlands (wie z.B. Methana) und ist durch seine wunderschöne Landschaft, reizvolle Wanderwege und ursprünglichen Dörfer ein ideales Ziel für Wanderreisen.

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